E. J. arbeitete für eine Hilfsorganisation Schweizerin in Guatemala erstochen

Was passierte am Monterrico Beach in Guatemala? Passanten fanden die Leiche einer Frau. Es soll sich um eine Schweizerin handeln.

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An der Pazifikküste in Guatemala wurde eine weibliche Leiche mit mehreren Messerstichen aufgefunden. Laut lokalen Medien soll es sich um die Schweizerin E. J. (†57) handeln.

Die Leiche lag am Monterrico Beach im Bezirk Santa Rosa. Offenbar fanden Passanten die Frau und alarmierten Polizei und Feuerwehr.

«Als wir am Strand ankamen, fanden wir eine Körper mit mehreren Messerstich-Wunden. Die Frau ist eine Schweizerin», liess die Feuerwehr mitteilen.

J. hat in Guatemala für die Hilfsorganisation «Meine kleinen Brüder und Schwestern» gearbeitet. Der Direktor der Stiftung, Christoph Hoyt, ist erschüttert. «Liebe NPH-Familie, wir müssen euch leider mitteilen, dass Erika J., die acht Jahre für uns gerabeitet hat, gestorben ist. Die Polizei geht davon aus, dass sie überfallen und getötet wurde», schreibt Hoyt auf Facebook.

Die Mitarbeiter und die Kinder haben J. sehr geschätzt. Sie war bei dem Projekt in Guatemala für die Freiwilligen zuständig. Sie habe ihre Schützlinge immer unterstützt – Tag und Nacht.

Das EDA bestätigt den Tod einer Schweizer Staatsangehörigen in Guatemala. «Die zuständige Schweizer Vertretung in Costa Rica steht in Kontakt mit den Angehörigen und unterstützt sie im Rahmen des Konsularischen Schutzes», schreibt George Farago, Pressesprecher des Auswärtigen Amtes.

 (kab)

Publiziert am 02.03.2015 | Aktualisiert am 02.03.2015
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2 Kommentare
  • Martin  Gilgen 02.03.2015
    Das ist doch neuerdings der Dank, dass jemand diesen Menschen helfen will. Wir sollten uns weniger in das Leben und die Lebensformen von anderen Kulturen einmischen. Da doch die
    Schweiz im Speziellen und Europa, die Welt retten will, ist das
    noch um einiges schwieriger. Mein aufrichtiges Beileid den Angehörigen.
  • Gerry  Kuster 02.03.2015
    In Guatemala gibt es 40 Mordopfer pro 100000 Einwohner und Jahr. Das ist etwa Platz 5 der Weltrangliste. Das ist dort nichts besonderes.