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Was ist die Vogelgrippe?
Die Vogelgrippe ist eine Erkrankung bei Vögeln. Es existieren 15 Unterarten. Als besonders gefährlich gilt das hochansteckende H5N1-Virus.
Wie steckt man sich an?
Das Virus wird über Körperflüssigkeiten und Kot ausgeschieden. Es wird sehr leicht von einem Vogel zum andren übertragen. Menschen stecken sich mit dem Virus in der heutigen Form nur selten an.
Was sind die Symptome?
Anfangs-Symptome sind ähnlich wie bei einer normalen Grippe: hohes Fieber, Kopfschmerzen und Husten.
Wann kommt es zu einer Pandemie (länderübergreifende Seuche)?
Wenn sich das Vogelgrippe-Virus so verändert, dass es sich leicht von Mensch zu Mensch überträgt – und zugleich für das Immunsystem des Menschen neu ist.
Kann das Virus in die Schweiz kommen?
Die Experten beim Bund halten das Risiko zurzeit für gering. Zwei Wege sind denkbar: durch Schmuggeln von lebenden Vögeln und von verseuchten Produkten oder durch Zugvögel.
Endet eine Ansteckung immer tödlich?
Nein. In Asien haben sich bisher über 100 Menschen angesteckt, rund die Hälfte ist daran gestorben.
Schützt das Medikament Tamiflu vor Vogelgrippe?
Das Roche-Mittel ist zurzeit hoch im Kurs (siehe Artikel in der gedruckten Ausgabe). Seine Wirkung ist bislang nur im Labor nachgewiesen. Der Bund hat für einen Viertel der Schweizer Bevölkerung Tamiflu-Behandlungseinheiten bereitgestellt.
Gibt es einen Impfstoff gegen Vogelgrippe?
Noch nicht. Ein neuer Impfstoff ist aber in Entwicklung. Eine allfällige Impfstoffproduktion würde mehrere Monate dauern.
Sollen wir noch Hühnerfleisch essen?
«Ja, unser Fleisch ist sicher», sagt Thomas Zeltner, Direktor des Bundesamtes für Gesundheit. «Wenn sich die Situation ändern sollte, ergreifen wir sofort Massnahmen.» Grundsätzlich gilt: Wenn Hühnerfleisch bei einer Temperatur von mindestens 70 Grad gekocht wird, werden allfällige Viren getötet.