Prostituierte an Sex-Party? DSK: «Nackt sehen ja alle Frauen gleich aus»

  • Publiziert: 23.02.2012
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Wusste nicht, dass die nackten Frauen an der Sex-Orgie Prostituierte waren.

(Archivbild Reuters)

LILLE - In der Call-Girl-Affäre kommt Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn noch mehr unter Druck. Bei den Sex-Partys habe er keine Prostituierten als solche erkannt, sagt er.

Dass er an Sex-Partys teilgenommen hat, streitet Dominique Strauss-Kahn (62) nicht ab. Doch zur Zeit als er dazugestossen sei, seien alle Frauen bereits nackt gewesen. Wie hätte er da merken sollen, dass es sich bei den schönen Frauen um Prostituierte handelte? «Nackt sehen ja alle Frauen gleich aus», so der ehemalige IWF-Chef.

Seit Dienstagmorgen ist DSK in Lille in Polizeigewahrsam – die Franzosen ermitteln in der sogenannten «Call-Girl-Affäre» wegen «bandenmässiger Zuhälterei» gegen ihn und weitere Männer. Der Verdacht besteht, dass DSK die Sex-Orgien mitorganisiert haben könnte. 12 Jahre Knast würde ihn dieses Delikt bei einer Verurteilung kosten.

DSK jedoch weist den Vorwurf zurück. Natürlich habe er ein ungehemmtes Sex-Leben, doch dafür habe er nie einen Centime bezahlt. «Ich habe einen Horror vor Prostituierten und Zuhälterei», so der 62-Jährige.

DSK wollte  Prostituierten ein US-Visum beschaffen

Es ist aber ausgerechnet eine Prostituierte, die behauptet, sie sei wegen DSK nach Washington DC geflogen, als er noch IWF-Chef war. Die Unbekannte sei im Besitz von Bildern, die sie zusammen mit Strauss-Kahn zeigen und sie habe Beweise für ihre Aussage dokumentiert. DSK habe ihr ein Visum für die USA beschaffen wollen. In Frankreich ist es eine Straftat, einer Prostituierten zu Arbeit zu verhelfen.

Wie lange DSK in Lille noch in Polizeigewahrsam bleibt, ist unklar. Maximal 96 Stunden dürfen ihn die Beamten für die Befragung behalten.

Rechtsstreit mit NY-Zimmermädchen beginnt

Schon bald muss DSK in die USA zurückkehren. Im New Yorker Zivilverfahren gegen ihn soll am 15. März eine erste Anhörung stattfinden. Dabei sollten mündliche Stellungnahmen zu Anträgen im Rechtsstreit zwischen Strauss-Kahn und dem Zimmermädchen Nafissatou Diallo erfolgen.

Um welche konkreten Punkte es dabei gehen soll, wurde nicht mitgeteilt. Es handelt sich um eine Anhörung vor dem eigentlichen Prozessbeginn. Die Klägerin wirft Strauss-Kahn versuchte Vergewaltigung vor und verlangt Schadensersatz. (jes)

 

Kommentare (11)

  • Alexander  Müller
    Vielleicht wurden ihm die schönen Frauen ja als Bonus von der Weltbank beauftragt...kann ja sein, dass man in Chefetagen solche Fringe Benefits hat....
    • 23.02.2012
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  • weber  jack , oberglatt
    Irgend wie hat er rechd,auch wen man somnolenz,betriebt innen sind alle Rosa-
    • 23.02.2012
    • 1 Gefällt mir
  • Kastriot  Hasani
    Amerika....
    • 23.02.2012
    • 0 Gefällt mir
  • paulo  suizo , steinhausen
    die ganze usa ist auf einer heuchelei aufgebaut, die auf der erde seinesgleichen erfolglos suchen kann. vor tausenden von jahren gab es sexorgien in allen erdteilen der welt, niemand stört es, und nun dieses affentheater......... die die so was verachten sind das schlimmste was es gibt.
    • 23.02.2012
    • 0 Gefällt mir
  • Guido  Pescio
    Nackt sehen alle Frauen gleich aus? Nun, würde sagen, es ist genau gleich, wie bei den Männern....die einen besser, die anderen weniger...
    • 23.02.2012
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