
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Im Alter von acht Jahren war die Kambodschanerin Ro Cham Hpnhieng beim Rinderhüten in einer abgelegenen Dschungelregion im Nordosten des Landes verschwunden. Vor einer Woche, 19 Jahre nachdem sie vermisst wurde, fand ein Bauer die nackte, völlig verwilderte Frau in der Nähe seines Hofes. Er brachte die Dschungel-Frau in das Dorf zurück, wo sie ihre Eltern nach 19 Jahren wieder in die Arme schliessen konnten (Blick Online berichtete).
Die Rückkehr in die Zivilisation scheint der 27-Jährigen aber gösste Mühe zu bereiten: «Sie krabbelt lieber, als wie ein Mensch zu gehen», sagte der Polizeichef des Bezirks Oyadao in der Provinz Rattanakiri laut «abcnews.com». «Immer wieder weint sie und will in den Dschungel zurückkehren.»
Auch das Sprechen scheint die Dschungel-Frau in der langen Zeit verlernt zu haben: «Wenn sie hungrig oder durstig ist, zeigt sie einfach mit dem Finger auf ihren Mund», sagte der Polizeichef weiter. Nur noch drei Wörter könne sie sagen: «Vater», «Mutter» und «Bauchweh».
Vorsichtig steht Ro auf. Am liebsten krabbelt sie allerdings auf allen Vieren.- AP