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Mit schweren Regenfällen und Windgeschwindigkeiten von über 200 Stundenkilometern steuert der Taifun «Melor» auf die japanische Hauptinsel Honshu zu. Dabei richtete er nach Behördenangaben auf mehreren Inseln im Südwesten des Landes bereits erste Schäden an.
Meteorologen erwarten, dass der Wirbelsturm am Donnerstag das japanische Festland erreicht und warnten vor kräftigen Böen, Starkregen und hohen Wellen.
«Melor» könnte Meteorologen zufolge der stärkste Sturm seit einem Jahrzent sein, der die Hauptinsel Japans erreicht.
Die Japanischen Behörden befürchten, dass «Melor» ähnliche Verwüstungen anrichten könnte wie ein Taifun vor 50 Jahren, bei dem mehr als 5000 Menschen starben.
Der ganze Asien-Pazifik-Raum war in den vergangenen Tagen von einer Reihe von Naturkatastrophen heimgesucht worden. So schlugen die Wirbelstürme «Ketsana» und «Parma» Schneisen der Verwüstung druch die Philippinen. Auch Vietnam, Laos und Kambodscha waren betroffen. Mehr als 400 Menschen kamen dabei ums Leben, wie die «Süddeutsche Zeitung» berichtete.
US-Präsident Barack Obama sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Die US-Entwicklungshilfe-Agentur stellte 1,8 Millionen Dollar zur Verfügung. (SDA/b38)