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Sie kamen zu spät, um das Blutbad zu verhindern: Bundespolizisten durchsuchen den Tatort. (Reuters)
In der nordmexikanischen Stadt Ciudad Juárez hat ein Kommando maskierter Killer gestern mindestens 17 Jugendliche erschossen. Wie die lokale Zeitung «El Diario» unter Berufung auf die Behörden berichtete, wurden zudem drei Menschen verletzt.
Nach Angaben der Zeitung «El Universal» stürmten mindestens zwölf Maskierte in das Rehabilitationszentrum für Drogenabhängige, in dem 50 Personen leben. Sie hätten ihre Opfer anhand einer Liste ausgesucht, sie in einen Gang geführt und dann der Reihe nach abgeknallt.
Die Stadt an der Grenze zum US-Bundesstaat Texas gehört zu den Orten mit den meisten Morden in Mexiko. In der Region machen sich mehrere Rauschgiftkartelle die lukrativen Schmuggelrouten für Drogen in die USA streitig (Blick.ch berichtete).
Ebenfalls getötet wurde der stellvertretende Minister für öffentliche Sicherheit des westlichen Bundesstaats Michoacan, José Manuel Revueltas. Unbekannte erschossen ihn und seine beiden Leibwächter nur zwei Wochen nach Amtsantritt in der Nähe seines Büros. (SDA/hhs)