«Unvorstellbare Familientragödie» in Österreich Frau (35) erschiesst Mutter, Bruder und ihre drei Kinder

BÖHEIMKIRCHEN (A) - In einem Gasthaus im niederösterreichischen Böheimkirchen sind heute sechs Leichen entdeckt worden, darunter drei Kinder. Ersten Informationen zufolge hat eine junge Frau ihre Familie ausgelöscht.

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Eine Tragödie erschüttert das idyllische Schildberg bei Böheimkirchen zwischen Wien und St. Pölten. In einem Gasthaus hat die Polizei dort heute sechs Leichen entdeckt, darunter drei Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren.

6 Tote in Österreich: Täterin war vermutlich die junge Mutter (35) play
Nur 50 Kilometer von Wien entfernt: Böheimkirchen in Niederösterreich. Google Maps

Offenbar handelt es sich um eine sechsköpfige Familie. Laut der österreichische Zeitung «Krone» hat eine Frau (35) zu einer Pistole gegriffen und damit ihre eigene Mutter (60), ihren Bruder (40), ihre Zwillingssöhne (10), ihre Tochter (7) und auch den Familienhund erschossen. Danach richtete sie sich mit der Waffe selbst.

Kinder waren tagelang nicht in der Schule

Die niederösterreichische Polizei sprach in einer ersten Stellungnahme von einer «Familientragödie unvorstellbaren Ausmasses». Man könne ausschliessen, dass das Verbrechen von einem Unbeteiligten begangen wurde, hiess es weiter.

Wann genau sich die Bluttat ereignet hat, ist noch unklar. Die Kinder sollen aber mehrere Tage lang nicht mehr in der Schule gewesen sein. Laut Bürgermeister Johann Hell war die Familie erst vor rund einem Jahr in die Gegend gezogen.

Bei dem Gebäude, das zum Schauplatz der Tragödie wurde, handelt es sich um ein ehemaliges Gasthaus. Nach der Schliessung der Gastwirtschaft sei die Familie eingezogen, habe aber sehr isoliert gelebt, so eine Nachbarin zur «Krone»-Zeitung.

Die Kinder hätten nie den öffentlichen Bus benutzt, sondern seien von ihren Eltern zur Volksschule im nahen Böheimkirchen gefahren worden. Laut einer weiteren Nachbarin aus dem Ort, die die Familie nach eigenem Bekunden kannte, befand sich die Frau in einem Scheidungskrieg mit ihrem Mann. (gr)

Publiziert am 01.12.2016 | Aktualisiert am 02.12.2016
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5 Kommentare
  • Max  Stirni 01.12.2016
    Einmal mehr ein gutes Argument dafür Ehen endlich zu verbieten. Führt jedes Jahr nur zu Dutzenden solcher brutalen Todesfälle, psychischer Gewalt, Traumata, Misshandlungen etc etc. Die einzigen die immer ihre helle Freude daran haben sind unsere lieben Anwälte. Die unproduktivste und überflüssigste Berufsgruppe überhaupt die nur gross abkassieren. Hier ist ein Umdenken überfällig.
    • Montanara  vom Berg 02.12.2016
      Ich habe schon gestern geschrieben, und zwar anständig. Ich frage mich, warum mein Kommentar gelöscht wurde!!
      Was ist mit jenen, denen eine offizielle Heirat wichtig ist?! Und wenn Sie Probleme haben, sind Sie froh um einen guten Anwalt mit langer Ausbildung. Und der soll gratis arbeiten? Längst nicht alle sind Zocker.
      Man kann auch zur interkonfessionellen Paarberarung gehen, das ist günstig und die arbeiten zu sehr fairen Preisen absolut neutral, auch in Sachen Religion.
    • Sarah  Keller 02.12.2016
      Warum soll die Ehe schuld sein am Unvermögen gewisser Menschen? Jeder Mensch liebt, verhält und trennt sich so, wie er ist.

      Wären mehr sich Trennende nicht derart auf dem Egotrip des Jahrzehnts, der Selbstmitleidsnummer des Jahrhunderts und dem Neidfrass des Jahrtausends, wäre auch die "überflüssigste Berufsgruppe der Welt" nicht nötig. Und dann ginge es auch vielen Kindern in Scheidungs-Tsunamis sehr viel besser.

      Nie wird ein Charakter offensichtlicher als in der Scheidungssituation.
  • Georg  Kuster 01.12.2016
    In Niederösterreich ist diese kein Drama sondern langweiliger Alltag. Schlägt man in Österreich in der Zeitung die Rubrik "Unglücksfälle und Verbrechen" auf oder liest etwas Schlimmes kann man fast immer davon ausgehen dass Niederösterreich oder Wien der Tatort war.
    • Sven  Hauser aus Zürich
      01.12.2016
      Na, dann fangen sie doch mal aufzuzählen, wann, wo und wie oft sich in Niederösterreich und Wien in den letzten Tagen, Wochen, Monate oder Jahre ein ähnliches Drama abgespielt hat. Da muss ich nicht erst in Österreichischen Zeitungen schmökern, um festzustellen, dass ihr Kommentar grauenhaft an den Haaren herbeigezogen ist. Falsch. Wertend. Daneben.