Diktator sauer weil das Personal einschläft Nordkoreas Kim tötet zwei Minister mit Kanone

PJÖNGJANG - Der eine schlief bei einer Sitzung ein, der andere «wagte» es, Verbesserungsvorschläge zu machen. Diese Vergehen zweier Minister quittierte Nordkoreas Diktator Kim Jong-un mit der Exekution.

Kim Jong-un erschiesst Nodkorea zwei Minister mit Kanone play
Duldet weder Beleidigungen noch Belehrungen: Kim Jong-un.  REUTERS

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Wieder einmal hat der irre Despot von Nordkorea seine Macht demonstriert und zwei Minister hinrichten lassen. Kim Jong-un (32) benützte dazu nicht etwa den Galgen oder Gewehre, sondern offenbar eine Flugabwehr-Kanone! Die Todesurteile wurden in der Militärakademie in Pjöngjang vollstreckt.

Bildungsminister Ri Yong-jin wurde getötet, weil er bei einer Sitzung mit Kim Jong-un eingeschlafen war. Beim anschliessenden Verhör konstatierte das Gericht eine klare Illoyalität gegenüber dem Diktator.

Landwirtschaftsminister Hwang Min hatte den Diktator offenbar noch stärker gekränkt. Er hatte es doch tatsächlich gewagt, Verbesserungsvorschläge für Nordkoreas Landwirtschaft vorzubringen. Bei uns würde ein solches Engagement mit einem Bonus belohnt, in Nordkorea gilt es als Untergrabung von Kims Macht. (gf)

Publiziert am 30.08.2016 | Aktualisiert am 31.08.2016
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13 Kommentare
  • Silvio  Valentino aus Winterthur
    31.08.2016
    Bitte nicht schon wieder! Alle diese Meldungen von durch das nordkoreanische Regime angeblich begangenen Gräueltaten erwiesen sich bisher als Falschmeldungen, von südkoreanischen Quellen bewusst verbreiteten Lügen. Bald darauf tauchten die angeblich brutal Hingerichteten an irgend einer Veranstaltung wieder auf. Solche Meldungen können doch nur ganz wenige Menschen glauben. Interessant ist mehr das Verständnis von journalistischem Berufsethos des verantwortlichen Redaktors bzw. der Redaktorin.
  • Annemarie   Setz 31.08.2016
    Ob diese Geschichte stimmt? Bestätigt hat es noch niemand. Tatsache ist aber, dass dieser irre nordkoreanische Diktator alles unternimmt, um seine Macht zu festigen und seinen persönlichen Luxus zu finanzieren, aber nichts um den einfachen Menschen in seinem Land zu helfen. Mit Atomwaffen protzen und bluffen ist das Einzige, das er kann. Ihm ist durchaus zuzutrauen, dass er jeden, der ihm nicht passt, eliminiert. Warum ihn immer noch niemand erschossen hat, ist unbegreiflich.
  • Daniel  Schlatter , via Facebook 30.08.2016
    Bei allem Wahnsinn des fetten Verrückten - die Räuberpistole der Hinrichtung per FLAK oder Zerfleischen durch Hunde konnte bisher niemand bestätigen. In den vorliegenden Fällen hat sich namentlich das Süd-Koreanische Vereinigungs-Ministerium, das für alle mit der DRK in Verbindung stehenden Meldungen zuständig ist, noch nicht geäussert.
  • Andreas  Hasler 30.08.2016
    Interessant wäre bei dieser Meldung vorallem die Quelle. Ohne Quellenangabe ist die Meldung zumindest mit Vorsicht zu geniessen.
  • John  Tobu 30.08.2016
    ja, so verhalten sich autoritäre hierarchische Strukturen im worst case Szenario. Hier in einer zivilisierten Welt mögen solche Mechanismen schwächer ausfallen - wer es wagt seine Meinung frei auszusprechen muss meist mit positiven oder negativen Konsequenzen rechnen.