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Ex-US-Präsident Bill Clinton stattete heute dem kommunistischen Land Nordkorea einen überraschenden Besuch ab. Er wolle sich als Privatmann für die Freilassung von zwei inhaftierten amerikanischen Journalistinnen einsetzen, hiess es.
Der Ehemann von US-Aussenministerin Hillary Clinton wurde sogar von Diktator Kim Jong Il persönlich empfangen (Blick.ch berichtete).
Medienberichte: Clinton entschuldigte sich
Nun will der Machthaber die inhaftierten Frauen offenbar begnadigen. Die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA nannte die bevorstehende Freilassung der beiden Frauen ein Zeichen für die «menschenfreundliche» Politik des Landes.
Die nordkoreanischen Medien berichteten weiter, der frühere US-Präsident Bill Clinton habe sich für das Verhalten der beiden Frauen entschuldigt. Clinton hatte die Journalistinnen Laura Ling und Euna Lee laut einem Medienbericht zuvor getroffen.
Schon morgen wieder zu Hause?
Es bestehe die Hoffnung, dass Clinton sie morgen zurück in die USA begleiten könne, berichtete der US-Fernsehsender «ABC» unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Regierungsvertreter.
Die Journalistinnen Laura Ling und Euna Lee waren Mitte März nahe der chinesisch-nordkoreanischen Grenze festgenommen worden, als sie über nordkoreanische Flüchtlinge berichteten. Sie wurden wegen «schweren Verbrechens gegen die koreanische Nation und illegalen Grenzübertritts» zu jeweils zwölf Jahren Arbeitslager verurteilt. (SDA/noo)