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Pablo Simòn ist der Held in der Geschichte. Es gelang ihm, den tobenden Stier zu bändigen. (Keystone)
Pablo Simòn, genannt «Chicuelìn», ist Ex-Torero. Als gestern ein rasender Stier auf die Zuschauertribüne hechtete, griff «Chicuelìn» beherzt ein. Und verhinderte, dass in der Arena von Tafalla noch Schlimmeres passierte.
Es gelang ihm mit Hilfe weiterer Personen den 500 Kilo schweren Koloss zu bezwingen. Der Stier, genannt «Quesero» bezahlte seinen Sturmlauf mit dem Leben. Der mutige Torero versetzte dem wilden Tier einen Dolchstoss in den Nacken.
«Chicuelìn» liefert den heroischsten Stierkampf seines Lebens», schrieb die Zeitung «El Mundo».
(Blick.ch berichtete). «Es ging alles sehr schnell. Alle versuchten zu flüchten und rannten dabei ineinander», erzählt ein Augenzeuge der Zeitung «El Mundo». Dabei wurden mehr als 30 Personen verletzt.
Ein zehnjähriger Junge sogar schwer. Der Bub wurde von den panisch flüchtenden Menschen zerquetscht. Er erlitt einen Riss in der Leber. Das Leben des Kleinen sei nicht in Gefahr, die Verletzungen wären allerdings ernst. Dies teilten die behandelnden Ärzte heute mit. Zwei weitere Personen liegen ebenfalls noch im Spital.
Sicherheitsbestimmungen eingehalten
Untersuchungen haben ergeben, dass die Zuschauertribüne alle Sicherheitsbedingungen erfüllt hatte. Nach einem Bericht sind die Balustraden, die der Stier übersprungen hat, sogar höher als vorgeschrieben.
Ausserdem schützen die Zuschauer sogar eine doppelte Barriere. Zwei Absperrungen stehen hintereinander, wobei die erste 1, 65 und die zweite 2,35 Meter hoch ist. Die vorgeschrieben Mindestmasse liegen bei 1,60 und 2,20 Meter.
Anscheinend trotzdem nicht hoch genug für einen Stier, der rot sieht. (SDA/tmm)