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Als Zach Avery das erste Mal verkündete: «Mami, ich bin ein Mädchen», war er gerade einmal drei Jahre alt. «Ich dachte erst, das sei nur eine Phase und beliess es dabei», sagt Zachs Mutter Theresa (32).
«Doch dann wurde es ernster und Zach wurde wütend, wenn man ihn als Junge bezeichnete.» Zach begann Mädchenkleider anzuziehen und weigerte sich, als Bub zu leben. «Er weinte oft und versuchte aus lauter Frust sogar, seinen Penis abzuschneiden», sagt Theresa.
Gefangen im Körper eines Jungen
Besorgt um Zachs Verhalten suchten sie und ihr Mann Darren (41) ärztliche Hilfe auf, schreibt der britische «Telegraph». Nach vielen Beratungen und Beobachtungen endlich die Diagnose: Zach hat eine Geschlechtsidentitätsstörung, stellten Spezialisten des Nationalen Gesundheitsdienstes fest. Er fühlt sich als Mädchen — gefangen im Körper eines Jungen.
Laut der Tavistock Klinik London werden pro Jahr 100 bis 160 solcher Fälle bei Kindern festgestellt. Letztes Jahr allerdings nur bei sieben Kindern unter fünf Jahren.
Gspänli akzeptieren Zach als Mädchen
Mit seinem lila Röckchen und den blonden Zöpfen lässt Zach niemanden mehr an seinem Meitli-Sein zweifeln. In der Schule in Essex nennen ihn die Kinder liebevoll Zachy. Theresa: «Seine Gspänli zuckten mit keiner Wimper, als wir ihnen erklärten, was mit Zach los ist.» (kko)
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