Nach Verfolgungsjagd Dieb fährt in Zürich geklauten Bentley zu Schrott

ZÜRICH/REIT AM WINKL - Ein Dieb klaute in Zürich Schmuck und einen Luxuswagen und floh damit nach Bayern. Dort baute er einen Unfall. Der Mann konnte entkommen.

  • Publiziert: 02.11.2012
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Diesen Bentley hat der Dieb in Zürich gestohlen und anschliessend in Bayern zu Schrott gefahren.

(Polizei Bayern)

Einer Tiroler Polizeistreife war am 14. Oktober den Bentley mit Schweizer Kennzeichen an einer Tankstelle aufgefallen. Als der Fahrer merkte, dass er kontrolliert werden sollte, brauste er davon. Er entwischte samt Auto über die Grenze ins deutsche Bayern.

Im oberbayrischen Reit am Winkl verlor er dann in einer scharfen Rechtskurve die Herrschaft über seinen Wagen. Am ehemaligen Zollamt sei er frontal gegen einen dort stehenden Mercedes geprallt, schreibt die Polizei in einer Mitteilung

Flucht zu Fuss

Mit dem stark beschädigten Bentley fuhr der Mann noch ein Stückchen weiter, bevor er den Wagen im Wert von rund 300'000 Franken hinter einem Firmengebäude abstellte und zu Fuss flüchtete.

Obwohl die Polizei mit zahlreichen Streifen, Diensthunden und Helikoptern nach ihm fahndete, konnte er entkommen, so die Mitteilung. Laut Zeugen wurde er von einem Helfer mit einem Auto abgeholt.

In Zürich geklaut

Der Luxuswagen war laut Polizei am selben Tag in Zürich gestohlen worden. Der Schmuck wurde bei einem Einbruch im Raum Zürich gestohlen. Die Polizeien von Österreich, Deutschland und der Schweiz hätten eng zusammengearbeitet, heisst es.

Nach bisherigen Ermittlungen dürfte es sich bei den Tätern um «straff organisierte Osteuropäer» handeln, so die Mitteilung. Die Zürcher Kantonspolizei konnte am Freitag nichts zu dem Fall sagen. (bau/SDA)

Beliebteste Kommentare

  • Jonathan  Ramlet
    Ist toll für die Verbrecher, in einem Schengen-land zu leben. Das Paradies auf Erden, ohne Zollkontrollen, einfach genial. Und die Mehrheit stimmt einem solchen Schwachsinn auch noch zu, geschweige denn verherrlicht ihn.
  • Hanspeter  Studer
    da gibt es sicher wieder solche die meinen, ein Einzelfall. Wieviele fragwürdige Menschen täglich im Schengenerraum ihr Unwesen treiben ohne Kontrollen an den Grenzen befürchten zu müssen, schon der Gedanke daran lässt mich schaudern.

Alle Kommentare (8)

  • Gottfried  Balzli
    Wenigstens hat er einem Reichen den Bentley geklaut und nicht einem fleissigen und schlecht bezahlten Arbeiter den Occasionswagen.
  • Daniel  Huber
    Wie lange gehts, bis die Politik merkt, dass Grenzkontrollen täglich wichtiger werden?
  • Daniel  Hofmann
    "Die Polizeien von Österreich, Deutschland und der Schweiz hätten eng zusammengearbeitet...", das hätte ich geschrieben, wenn ich den Dieb erwischt hätte und sonst nicht. Ist ja eher ein Armutszeugnis, dass er trotzdem entkam. Welcher ein Kostenaufwand, hätte man sich lieber gespart, zahlt wieder der Steuerzahler...
  • Lukas  Müller , Zürich
    Oder unsere Linksgrünen wollen ja unbedingt in die EU, dann wird es noch schlimmer.....d.h. noch weniger Kontrollen!!
  • Christoph  Fehr
    Wie kann man ein 300000 Fr. Auto einfach so klauen? Ein Bentley hat duch bestimmt einiges an Diebstahlssperren bzw. Sicherheitsvorrichtungen eingebaut. Und ja, Schengen ist in dieser Hinsicht völlig für die Katze!
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