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So einige Gäste lassen kleine Dinge aus den Hotelzimmern mitlaufen, wenn es wieder nach Hause geht. Zu bequem die weissen Slipper, zu flauschig das Handtuch, um sie zurückzulassen. Es gibt aber auch Gegenstände, von denen man kaum glauben mag, dass sie jemand mitgehen lassen würde.
Die Seite venere.com hat die besten Beispiele gesammelt. So wird von einem Fall berichtet, in dem ein als Handwerker verkleideter Mann einen Konzertflügel aus der Hotellobby stahl und es dabei schaffte, den Diebstahl völlig ungestört zu bewerkstelligen.
Ein Pärchen hatte um ein Zimmer nahe des Parkhauses gebeten, nur um dann sämtliche Möbel und Einrichtungsgegenstände aus dem Zimmer mitgehen zu lassen und diese auf einen Umzugswagen zu verladen.
Telefon und Klimaanlage
Zu den ungewöhnlichsten Raubobjekten gesellt sich die Liste von Elektronikgeräten: Der Diebstahl eines Telefons mag noch ein Kinderspiel sein, aber die Entwendung einer Klimaanlage, die fast 130 kg wiegt, erscheint da schon weitaus problematischer.
Die wirklich kreativen Diebe sind jedoch diejenigen, die nicht nur den Plasmafernsehr, sondern – um Anschlussprobleme zu vermeiden – gleich noch die Elektroverkabelung für den DVD-Player mitnehmen. Schliesslich gab es noch jemanden, der einen Farbkopierer aus dem Sitzungssaal stahl
Ausserdem meldeten die Hotels Bügelbretter, Zimmernummern oder Vorhänge. Es gab zwei Büsten, die zunächst verschwanden und dann mit einem Taxi ohne Begleitung zurückkamen, Blumen, ein mittelalterliches Schwert, Türscharniere, ein über einen Meter hoher Holzbär und sogar ein Marmorkamin.
Unangefochtene Nummer eins: Ein Herr liess einen ausgestopften Wildschweinkopf mitgehen. Sobald der Diebstahl entdeckt wurde, gab er ihn dem Hotel zurück. Von seinen Freunden erhielt er schliesslich eben diesen Kopf als Hochzeitsgeschenk. (SDA/num)