Die Familie verstiess ihn wegen Hexerei Bub (2) lebte auf der Strasse

NIGERIA - Verlassen von seiner Familie, lebte ein Zweijähriger monatelang auf der Strasse. Eine dänische Sozialarbeiterin fand den kleinen Bub am Wegrand liegen und rettete ihm das Leben.

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Ein abgemagerter Knabe (2) irrt einsam auf den Feldstrassen von Uyo herum. Sein junges Leben steht schon kurz vor dem Ende, als ihn eine dänische Sozialarbeiterin am Wegrand findet.

Die Retterin nennt den Buben Hope, auf Deutsch «Hoffnung». Seine Eltern hatten ihn verstossen, weil sie ihn für einen Hexer hielten. In Nigeria ist dies nichts Ungewöhnliches, viele Leute glauben an schwarze Magie. Unfruchtbarkeit, Ernteausfälle und Krankheit werden nach dem traditionellen Glauben auf eine übernatürliche Ursache zurückgeführt. Meist sind Kinder und Frauen die Leidtragenden.

«Tausende Kinder werden der Hexerei beschuldigt», sagt Anja Ringgren Loven, die den Kleinen fand. «Wir sehen jeden Tag Kinder, die völlig verängstigt sind, gefoltert oder sogar getötet wurden.»

Sie hatte vor drei Jahren die African Children's Aid Education and Development Foundation im Süden Nigerias gegründet, um genau diesen Kindern zu helfen.

Hope habe seit Monaten auf der Strasse gelebt, schreibt The Mirror. Er ernährte sich von Essensresten, die ihm Passanten hinwarfen. Als Loven den Knaben Ende Januar findet, ist er komplett verdreckt und abgemagert.

Sie gibt dem Buben Wasser, packt ihn in ein Tuch und bringt ihn in das nächste Spital. Mit der Unterstützung ihrer Hilfsorganisation will sie Hope nun eine Zukunft bieten. (kra)

Publiziert am 16.02.2016 | Aktualisiert am 06.04.2016
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54 Kommentare
  • Fritzpeter  Friedli , via Facebook 17.02.2016
    Vor 67 Jahren habe ich als 4 jähriger die Batzen für die armen Kinder in Afrika jeden Sonntag ins Kopfnicker- Kässeli gesteckt. Seit Jahrzehnten fliessen Milliarden an Hilfsgelder für Afrika und die Bilder sind noch die gleichen! Im 2100 nach UN- Angabe wird jeder 3. Mensch auf Erden Afrikaner sein. Wir haben die schönen Luxus Zeiten gehabt, jetzt wird es für Europa die EU echten Stress geben. In Afrika wären 400 Mill. Menschen schon bereit ihre Länder zu verlassen. Richtung Paradies Europa!?!
  • Fellmann  Markus , via Facebook 17.02.2016
    Ist der Glauben nur etwas für Dumme??
    Nein, dem würde ich hier wieder sprechen, denn auch intelligente Menschen glauben an etwas. Nämlich dass sich alles auf dieser Welt einfach so durch belegbare Kausalitäten belegen lässt.
    Darum ist der Glaube nicht nur etwas für Dumme. Sondern er ist etwas für alle die hinter den belegbaren Kausalitäten noch etwas mehr erwarten als das belegbare. Denn der Glauben hat auch etwas mit Vertrauen zu tun.
  • Dragana  Milenkovski 17.02.2016
    Sehr traurig. Ich hoffe dem kleinen Hope geht es bald noch besser. Neulich habe ich gelesen dass Angelina Jolie und Brad Pitt ein weiteres Kind adoptieren möchten. Ich hoffe der kleine Hope bekommt so eine Chance und wird von der Familie Jolie/Pitt adoptiert.
    Meldet bald wieder wie es dem Kleinen geht.
  • Karin  Schwegler 17.02.2016
    Wen wunderts? Dann kommen solche Leute in die Schweiz als Asylanten.
    Denke wirklich jemand die kommen mit unseren Gesetzen und Brächen zurecht, wenn sie noch an Hexen und Zauberer glauben?
    Der Untergang des Abendlandes ist angebrochen. Danke Linke, Grüne und Gutmenschen.
    • Peter  Meier 17.02.2016
      Diese dummen Afrikaner glauben an Hexen und Zauberer? Wir hier glauben an einen Mann, der über Wasser läuft und nach seinem Tod einfach wieder aus dem Grab klettert. Wie viel besser sind wir wohl? Aber toll, dass sie in den Linken die Schuldigen gefunden haben. Leider ist das auch nicht sehr intelligent und Sie outen sich, dass auch Sie zu den "Dummen", oder wenigstens zu den Schwachen gehören. Ihnen würde es in Afrika super gefallen.
  • Michael  Brunner , via Facebook 17.02.2016
    Das geheuchel der Politiker geht mir langsam auf den sack !!Dasssind die waren flüchtlinge !!nicht die jenigen die sich die freiheit kaufen können !wann werden entlich die Politiker in Bern die augen aufmachen! so was kann doch nicht sein !Von menschenrechten sprechen aber Kinder verhungernlassen!Macht entlich eure aufgaben!! und helft den Hungernden Kindern auf der Welt!!
    • Claudia  Lehner aus Zürich
      17.02.2016
      @Michael Brunner, Sie haben Recht! Nur können die Politiker und Linken dieses Landes die hungernden Kindern nicht als billigst Arbeitskräfte in den Markt und als neue Kunden in die Sozialindustrie einbringen. Deshalb lassen unsere Politiker solche Zustände zu! Liebe Tausende Dienstverweigerer als Hundert Kleinstkinder aufnehmen. So Pervertiert ist unsere Linke Politik heute!