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Die «Daltons» heissen Averell, William, Jack und Joe, die Namen dieser drei Räuber sind noch unbekannt. (Polizei Wien)
«Lucky Luke» kämpft gegen die «Dalton»-Brüder Averell, Jack, William und Joe. Die Wiener Polizei sucht nun nach dem österreichischen Pendant, das allerdings nur aus drei Männern besteht: Diese sind wie die Daltons gross, mittelgross und klein (zwischen 1,65 und 1,85 Meter) und haben ebenfalls einiges auf dem Kerbholz: In zwei Jahren haben sie mit kappen, falschen Bärten und Sonnenbrillen bereits sieben Banken überfallen. Und die Polizei befürchtet, dass ein achter Überfall in Planung ist.
Planen scheint überhaupt die Spezialität des Räuber-Trios zu sein. Die Bande besitze sehr gutes Vorwissen. Nicht nur über die Banken, die sie ausraubt, sondern auch über deren Mitarbeiter. Bei einem der Überfälle habe einer der Männer etwa einer Mitarbeiterin mitgeteilt, dass man wisse, dass sie eine Tochter habe. Und die Überfälle sind professionell durchgeführt, dass sie keinerlei Spuren hinterlassen.
Jetzt sucht auch die TV-Sendung «Aktenzeichen XY» nach den österreichischen «Daltons»: 11000 Euro (16600 Franken) sind auf ihre Köpfe ausgesetzt.
Die drei Männer werden über 40 Jahre alt geschätzt und sollen gebrochen Deutsch mit osteuropäischen Akzent sprechen. Dies könnte aber auch ein Trick sein, um die Polizei auf eine falsche Fährte zu locken, so ein Polizeisprecher gegenüber «oe24».
Die drei Männer gelten als gefährlich. Bei jedem Überfall tragen sie Waffen auf sich. (gux)