Sie sind geblieben Halbe Mio abgelehnte Asylbewerber in Deutschland

BERLIN (D) - In Deutschland leben nach Angaben der Regierung zufolge fast 550'000 abgelehnte Asylbewerber. Drei Viertel von ihnen hielten sich bereits seit mehr als sechs Jahren im Land auf, berichtete die Zeitung «Bild» am Mittwoch

In Deutschland leben eine halbe Million abgelehnte Asylbewerber play
Knapp 550'000 abgewiesene Asylbewerber leben in Deutschland. (Symbolbild) KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

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Nach einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion zählte die Bundesregierung Ende Juni insgesamt 549'209 Asylbewerber, die trotz erfolgter Ablehnung ihres Antrags in Deutschland geblieben sind. Aus der Union kam die Forderung nach schärferen Regeln für die Abschiebung.

Die grösste Gruppe stammt den Angaben zufolge mit rund 77'600 aus der Türkei. Es folgen abgelehnte Bewerber aus dem Kosovo (68'549) und aus Serbien (50'817). Knapp die Hälfte der 550'000 Abgelehnten hatte ein unbefristetes Aufenthaltsrecht, ein Drittel verfügte über ein befristetes Aufenthaltsrecht.

Wie die Zeitung weiter berichtete, gab es zudem 168'212 geduldete Ausländer, zu denen auch rund 100'000 abgelehnte Asylbewerber gehören. Darunter waren auch 37'020 Menschen, die wegen fehlender Reisedokumente in Deutschland bleiben dürfen. (sda/sac)

Publiziert am 22.09.2016 | Aktualisiert am 22.09.2016
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12 Kommentare
  • pedro  domletschg aus Zürich
    22.09.2016
    Achtung ironie: kein problem, wir schaffen das. die lösung ist, noch mehr migration fördern, noch mehr offene grenzen, noch mehr zuwanderung. hat ja bis jetzt auch so gut geklappt....
  • Nadine  Richter aus Aarau
    22.09.2016
    In der Schweiz leben geschätzte 250000 bis 300000 illegal Anwesende, die Dunkelziffer dürfte jedoch weitaus höher sein. Und durch die lasche Asylpolitik werden es jährlich immer mehr, eine rigorose Umsetzung der Rückführung wird eh nicht vollzogen, auch wenn es gesetzlich vorgeschrieben wäre. Da ist unsere gesamte Politik komplett überfordert und dass wissen unsere Asyltouristen und Illegal Anwesende ganz genau.
  • hanspeter  kobelt 22.09.2016
    Ist doch kein Problem, diese Meldung kommt ja aus Deutschland. Dort wird doch, wie in der Schweiz, nichts beschoenigt und alle Daten haargenau ueberprueft. Die Schweiz soll ja nur 250 000 Untergetauchte haben.. Die 500 Tausend aus Deutschland koennen ja in die Schweiz reisen und hier gratis-einkaufen. Im Gegenzug senden wir unsere Untergetauchten nach Deutschland . So wird das Ganze so unuebersichtlich, dass Behoerden nicht mal mehr luegen muessen,und sagen " Alles ausser Kontrolle geraten"
  • John  Livers aus St.Gallen
    22.09.2016
    Wer es schafft 2-3 Jahre als Sans Papiers ( es gibt genügend Helfer ) in der Schweiz zu leben, wird als solcher anerkannt und Sozialhilfe berechtigt.
  • Rolf  Gurtner aus Münsingen
    22.09.2016
    Und glaubt irgendeiner, in der Schweiz wäre dies anders? Seit Jahren wird JEDER untergetauchte als "unkontrolliert abgereist" abgehakt. Zudem wurstelt jeder Kanton für sich, die Haltung einer gewissen Bundesrätin dazu ist ebenfalls hinlänglich bekannt. Fazit: Der Bürger wird belogen, wo es nur geht, siehe gestrige Aktion des Nationarates...