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Die Beamten erschienen gemäss deutschen Zeitungen bei Privatleuten in Süddeutschland – mit einem gerichtlichen Durchsuchungbeschluss. Der Rechtsanwalt des Betroffenen sagte zur «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», der Finanzbeamte habe beim Erscheinen den genauen Betrag genannt, den der mutmassliche Steuerhinterzieher auf seinem Schweizer Konto versteckt hatte!
Und nicht nur das – gemäss dem Anwalt nannten die Fahnder auch die Bank: Credit Suisse! In den deutschen Medien wird die CS immer wieder genannt. Die Daten-CD soll bei ihr geklaut worden sein. Die Bank selber beteuert jeweils, sie wisse nichts von einem Datenklau.
Erst vor gut zwei Wochen hatte die Deutscheland die CD gekauft – nach langem Hin und Her. Jetzt legen die Fahnder mit hohem Tempo los. Wie der Anwalt von den Behörden erfuhr, sind Kopien des Datenträgers vor rund zwei Wochen an verschiedene Behörden verteilt worden. Offenbar sogar in verschiedenen Bundesländern!
«Das ging unglaublich schnell», sagte der Anwalt zur FAZ. Er rechnet damit, dass in der kommenden Woche die erste Welle von Ermittlungen anrollen könnte. «Die sitzen in den Startlöchern, und das Beweismaterial hat eine ziemlich gute Qualität.»