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Das Adam-Ries-Museum in Annaberg-Buchholz (Sachsen) erhielt letzthin ein kurioses Schreiben von der Gebühreneinzugszentrale (GEZ): Adam Ries möge doch bitte seine Fernseh- und Radiogeräte anmelden.
Museumschefin Annegret Münch schrieb daraufhin einen klärenden Brief an die GEZ und machte die Beamten darauf aufmerksam, dass der Mathematiker Adam Ries seit längerem verstorben sei – seit 450 Jahren, genauer gesagt.
Doch dieser Brief erreichte die GEZ nicht rechtzeitig. Deswegen wurde der «Schwarzseher» wenige Wochen später aufgefordert, seine Rundfunkteilnehmer-Nummer anzugeben. Erst per Telefon liessen sich die Kontrolleure schliesslich überzeugen, dass das Rechengenie Ries nicht mehr am Leben sei.
Viele kennen Adam Ries (1492-1559) nur als Adam Riese. Dass er ihnen nur mit angehängtem «e»bekannt ist, liegt daran, dass früher im Deutschen auch Personennamen dekliniert wurden. (SDA/gux)
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Adam Ries: Im Verzug mit den TV-Gebühren. (Wikipedia)