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Rund eine Woche ist es her, als Shannon Whisnant vor Schreck erstarrte (Blick.ch berichtete): In seinem ersteigerten Räucherofen fand er ein Bein! Schnell war der Besitzer gefunden.
John Wood hatte das Bein bei einem Flugzeugabsturz verloren. Er bewahrte es zu Hause auf, wollte eines Tages damit beerdigt werden. Erst gefror er es in der Tiefkühltruhe, trocknete es an der Luft, legte es dann in den Ofen. Und vergass es.
Weil Wood mit den Mietzahlungen im Rückstand war, wurde der Ofen zwangsversteigert. Und damit das Bein.
Den Ofen erstand Shannon Whisnant. Und als sich der erste Schreck gelegt hatte, sah der geschäftige Amerikaner eine Möglichkeit, damit Geld zu machen: Für umgerechnet vier Franken können Interessierte einen Blick auf das Bein werfen. Zwar ist das Bein inzwischen bei einem Bestattungsunternehmer. Doch verdienen tut Whisnant als Besitzer trotzdem daran. Und will es deshalb nicht an Wood zurückgeben.
Der ursprüngliche Beinbesitzer ist empört: «Das ist verachtenswert, er will nur Geld damit machen», sagte Wood laut «Spiegel Online». Whisnant mache eine Freak-Show aus der ganzen Sache.
Whisnant hatte jetzt aber noch einen ganz anderen Vorschlag: Man könne doch gemeinsames Sorgerecht für das Bein beantragen. Wood lehnte – verständlicherweise – ab. (spj)