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Britische Rettungskräfte haben gestern ein zweijähriges Mädchen aus den Trümmern eines zusammengestürzten Kindergartens in Port-au-Prince gerettet. Das Kind war drei Tage lang verschüttet, bis es gestern aus dem zerstörten Gebäude in der Hauptstadt geborgen wurde.
Die Retter gehörten zu einer Truppe mit 64 Helfern aus dem Königreich, die zum Einsatz in den Karibikstaat eingeflogen worden war, wie das Ministerium für Entwicklungshilfe in London mitteilt.
Eine weitere grosse Rettungsaktion konnte in der Nacht auf Freitag auch chilenische Helfer durchführen. Sie bargen 23 Menschen lebend aus den Trümmern eines Hotels.
Das Rettungsteam mit Spürhunden suchte zusammen mit anderen ausländischen Helfern am Hotel Montana in Port-au-Prince nach Überlebenden, so der Leiter der chilenischen Einsatzkräfte, Juan Gabriel Valdes. Die Rettung der 23 Menschen sei «zweifellos ziemlich aussergewöhnlich».
Das bei Touristen und Hilfsorganisationen beliebte Hotel war beim Beben am Dienstag eingestürzt und hatte nach Angaben des französischen Entwicklungsstaatssekretärs rund 200 Menschen unter sich begraben.
Rettungskräfte aus Frankreich und den USA konnten bereits zuvor ein Dutzend Menschen aus den Trümmern befreien. (SDA/dct)