Grosse Trauer um Domingos Montagner Brasilianischer Serienstar ertrinkt bei Dreharbeiten

RIO - In der Serie hat er den Fluss überlebt, im wahren Leben jedoch ertrank der brasilianische Schauspieler Domingos Montagner darin.

Brasilianischer Serienstar Domingos Montagner ertrinkt beim TV-Dreh play
Domingos Montagner ertrank in einem Fluss. Screenshot

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Der beliebte brasilianische Serienschauspieler Domingos Montagner ist am Rande von Dreharbeiten ertrunken. Der 54-Jährige hatte mit der Serie «Velho Chico» grosse Popularität in Brasilien erreicht.

Nach ersten morgendlichen Aufnahmen und einem Essen mit seiner Filmpartnerin Camila Pitanga wollte er am Donnerstag baden gehen, wie der Sender «O Globo» berichtete. Beide wurden jedoch von der starken Strömung des Flusses São Francisco im Nordosten des Landes überrascht. Während sich Pitanga auf einen Felsen retten konnte, ging Montagner unter.

Mehrere Stunden später fanden Retter die Leiche des Schauspielers in rund 30 Metern Tiefe. Sie klemmte zwischen Felsen. Montagner sollte bei den Dreharbeiten in seiner Rolle ausgerechnet in demselben Fluss knapp dem Tod entgehen.

In der Serie geht es um Landstreitigkeiten zweier Familien in den siebziger Jahren. Montagner spielt einen Mann namens Santo, der im São Francisco untergeht, im Film aber von Ureinwohnern gerettet wird. (SDA)

Publiziert am 16.09.2016 | Aktualisiert am 20.09.2016
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4 Kommentare
  • Dani  Müller 16.09.2016
    Wieder Mal voll widersprüchlich. Wie kann er beim baden nach dem Essen UND bei den Dreharbeiten ertrinken?
    • Roland   Märki aus Joao Pessoa
      17.09.2016
      Es war nach den Dreharbeiten vom Morgen und nach dem Mittagessen beim Baden mit seiner Filmpartnerin an einem beliebten Badeabschnitt (Touristisch erschlossen). Die Strömungen sind wegen der Tiefe des Flusses, bis 100m, und wegen der Nutzung des Wassers für die Stromproduktion (Hydraelectrica) sehr unberechenbar und nicht konstant.
    • Beat  Hagi aus Aracaju
      17.09.2016
      Ich kann die Angaben von Roland Märki teilweise bestätigen, wohne rund 100 km vom Unfallort.Nur ist der besagte Flussabschnitt nicht zum baden oder schwimmen geeignet,ich bin am Rhein aufgewachsen und würde dort nie ins Wasser gehen.Die Strömungen sind gut ersichtlich. Touristisch erschlossen und zum Schwimmen geeignet sind einige Orte oberhalb des Kraftwerkes im Stausee,hingegen unterhalb des Kraftwerkes hat es Strömungen mit bis zu 20 km/h und ohne Flusserfahrung ist das mehr als gefährlich
  • Philipp  Bloecker 16.09.2016
    Ganz ehrlich: Mit dem Satz «Das stand so nicht im Skript!» hat sich dieses Medium in Sachen Erbärmlichkeit wieder einmal selbst übertroffen, obwohl man sich vermutlich einfach nur für witzig halten wollte. Ohne diesen Schauspieler oder seine Filmografie zu kennen (was dem Verfasser dieses Pamphlets sicher ähnlich geht), muss man den Tod einer Person nicht auf so zynische Weise ins Lächerliche ziehen.