Das schöne Gesicht des Verbrechens: Die Diamanten-Diva ist geschnappt

Mit ihrem Raubzug durch fünf US-Bundesstaaten wurde Abigail Lee Kemp (24) als «Diamanten-Diva» bekannt. Jetzt wurde die schöne Diebin verhaftet.

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Abigail Lee Kemp träumte von einer Karriere als Model. Doch statt Fotos für ihre Sedcard sammelte die 24-Jährige seit letztem April Bilder für ihre Verbrecherkartei. Monatelang suchte das FBI nach der Schönheit, die mit einem Komplizen auf Raubzug durch fünf US-Bundesstaaten ging (BLICK berichtete). Ihre Beute hat einen Wert von rund vier Millionen Dollar. Am Freitag wurde die «Diamanten-Diva» in Smyrna (Georgia), ganz in der Nähe ihres Geburtsortes, festgenommen.

Komplizen verpfiffen

Ihr Handy wurde Kemp zum Verhängnis: Bei drei Raubüberfällen auf Juweliergeschäfte hatte die Polizei ihre Telefonnummer geortet. Ausserdem hatten sich nach der öffentlichen FBI-Fahndung mehrere Bürger gemeldet, die Kemp auf den Bildern erkannt hatten.

Die «Diamanten-Diva» bei der Arbeit. Schon sechs Juweliere hat die schöne Verbrecherin überfallen. Ein Komplize soll ihr dabei geholfen haben. play
Die «Diamanten-Diva» bei der Arbeit. Mit diesem Bild fahndete das FBI nach der schönen Verbrecherin. FBI/Polizei

Bei der Einvernahme verpfiff die Diebin laut «Daily News» auch ihren Komplizen. Der 35-jährige Lewis Jones sitzt ebenfalls hinter Gittern. Die Diebes-Serie hatte Ende April 2015 mit einem Überfall im Bundesstaat Georgia begonnen. Es folgten Florida, South Carolina, Tennessee und North Carolina.

«Sie dachte, sie kommt mit allem davon»

Am Montag erschien Kemp zur ersten Anhörung vor Gericht. In Jeans und rotem Fleecepulli wurde sie in den Saal geführt. Während die «Diamanten-Diva» bei ihren Raubüberfällen knallhart vorging, ihre Opfer mit einer Pistole bedrohte und fesselte, war sie jetzt plötzlich ganz still und kleinlaut – brach am Ende sogar in Tränen aus. Kein Wunder: Der «Diamanten-Diva» drohen bis zu 20 Jahren Knast.

Besonders überrascht über die kriminelle Karriere sind Bekannte von Abigail Kemp nicht. «Sie dachte, sie kommt mit allem davon», sagt ihre ehemalige Freundin Stephanie Godfrey gegenüber der Zeitung «Atlanta Journey Constitution». Ausserdem sei Abigail, die nebenbei als Kellnerin bei der Restaurantkette «Twin Peaks» arbeitete, schon immer rotzfrech und anmassend gewesen. (jvd)

Publiziert am 14.01.2016 | Aktualisiert am 21.01.2016
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4 Kommentare
  • Karen  Mind 15.01.2016
    20 Jahre für ein paar Diamanten. Bei uns in der CH gibt es nicht mal für Mord ein solches Strafmass.
  • Charlie  Müller aus Nidau
    15.01.2016
    Was mir am meisten imponiert ist, wie viel Mühe sie sich gibt, um unerkannt zu bleiben!!
  • Karin  Schwegler 15.01.2016
    und noch ohne Maske. Heutzutage normal dass man jemand findet der registriert ist und irgendwo arbeitet. Total naiv
  • Ernst  Schaffhauser aus Bodensee
    15.01.2016
    Schönheit schützt vor Torheit nicht, und wenn es dann in die Hose geht kommen die Tränen und reuebekenntnisse, arbeiten für den Lebensunterhalt lohnt sich immer, die Freiheit ist die Belohnung, leider können wir in letzter Zeit unsere sogenannte Freiheit nicht mehr so sorglos geniessen, trotzdem lohnt sich ehrliche Arbeit