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Das ist das Beben von L`Aquila

L'AQUILA (Italien) – Fast 300 Menschen starben, 12'000 wurde beim Erdbeben von L'Aquila verletzt. Die Schäden sind immer noch sichtbar. Jetzt friert ein Satellit die Katastrophe auf einem Bild ein.

Aktualisiert um 16:03 | 21.04.2009
(envisat.esa.int)
(envisat.esa.int)
Schockwellen laufen kreisförmig aus dem Epizentrum in L´Aquila. Nur zu gut ist zu sehen, wo die Erde am 6. April bebte, fast 300 Menschen in den Tod riss und 35´000 obdachlos machte.

Das Bild zeigt ein sogenanntes Radar-Interferogramm. Der Satellit «Envisat» sendet Radarwellen aus und nimmt deren Echo wieder auf. Italienische Wissenschaftler legten nun Fotos von Messungen vor und nach dem Beben übereinander.

Das eingefärbte Ergebnis ist erschreckend: Zwischen L´Aquila und Fossa sind Erdverschiebungen von bis zu 25 Zentimetern zu sehen. Eng beieinander liegende Linien bedeuten heftige Verschiebungen, grössere Flächen deuten auf weniger schlimme Bereiche hin.

Die grössten Verwerfungen sind östlich von L´Aquila zu sehen. Dort, wo die Farblinien besonders schmal sind, riss die Erde auf einer Länge von etwa vier Kilometern auf. (num)
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