Dank SMS an Papa Britische Rucksack-Touristin (20) entkommt verwirrtem Entführer

MOOLOOLABA (AUSTRALIEN) - Aus Mitleid begleitete eine junge Britin auf ihrem Trip in Australien einen Touristen aus Schweden. Dann entpuppte der sich als Kidnapper.

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Die Schocknachricht kam per SMS: «Papa, bist du wach? Bitte ruf die australische Polizei an!» Diese Textnachricht bekam ein britischer Vater von seiner 20-jährigen Tochter, die durch Australien reiste. «Ich wurde von einem Mann entführt… bitte beeil dich», schreibt sie weiter und schickt ihren Standort.

Mary Kate Heys aus Manchester befand sich zu diesem Zeitpunkt im Auto eines 22-jährigen Schweden, der sie in Richtung Norden der australischen Küste entlangfuhr. Sie hatte den Mann zuvor in ihrem Hostel in Mooloolaba an der australischen Sunshine Coast kennengelernt.

«Um den Aliens zu entkommen» 

Der 22-Jährige habe Heys früh am Morgen in manischem Zustand geweckt und gefragt, ob sie mit ihm nach Brisbane mitkomme. Da Heys um seine Sicherheit besorgt war, ging sie mit ihm mit.

Als herauskam, dass der Mann gar nicht nach Brisbane, sondern ins viel weiter entfernte Cairns fahren wollte, um «den Aliens zu entkommen», bekam Heys Angst.

Sie überzeugte den verwirrten Mann anzuhalten, um etwas zu trinken. Im Laden sagte sie der Verkäuferin, dass ihr Begleiter sie gegen ihren Willen festhielt. Doch dann stieg sie erneut in den Wagen.

Befreiung nach 90 Kilometern

Nach einer weiteren Stunde begann Heys, ihrem Vater Nachrichten zu senden. Dieser verständigte die australische Polizei. Nach 90 Kilometern näherte sich ein Polizeiwagen. Als Heys diesen bemerkte, sprang die 20-Jährige aus dem Auto ihres Entführers.

Die Polizei brachte den Mann in eine psychiatrische Klinik. Heys verzichtete auf eine Anzeige. (vac)

Publiziert am 13.12.2016 | Aktualisiert am 13.12.2016
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2 Kommentare
  • Egger  Michael aus Basel
    13.12.2016
    Das Sie der Verkäuferin sagt Sie werde gegen Ihren Willen festgehalten und danach wieder ins Auto steigt ist auf den ersten Blick komisch, jedoch hatte Sie bestimmt all Ihr Gepäck im Auto welches Sie nicht einfach so zurücklassen wollte. Schlussendlich hat Sie die Situation bestmöglich gemeistert.
  • Dani  Rosso 13.12.2016
    Wenn das so stimmt scheint mir die Gute auch ein bisschen verwirrt zu sein... oder selten dämlich...