Dank Obama Weitere 102 Häftlinge früher entlassen

WASHINGTON (USA) - Es ist Teil eines Programmes, um die Zahl von Gefängnisinsassen zu reduzieren: US-Präsident Barack Obama hat weitere 102 inhaftierte Drogenstraftätern eine Verkürzung ihrer Strafe gewährt. Damit hat Obama die Haftstrafen von insgesamt 744 Häftlingen verkürzt - mehr als die letzten elf US-Präsidenten vor ihm zusammen.

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US-Präsident Barack Obama verkürzte die Haftstrafen für 102 Häftlinge. Keystone

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US-Präsident Barack Obama hat am Donnerstag 102 weiteren inhaftierte Drogenstraftätern Hafterleichterungen gewährt. Damit hat Obama die Haftstrafen von insgesamt 744 Häftlingen verkürzt - mehr als die letzten elf US-Präsidenten vor ihm zusammen.

Die Haftverkürzungen kommen Inhaftierten zugute, die wegen Drogendelikten zu langen, teils lebenslangen Haftstrafen verurteilt wurden, die aber keine Gewaltverbrechen begangen haben, wie das Weisse Haus mitteilte.

Zahl der Häftlinge reduzieren

Die Massnahme ist Teil eines Programmes, die Zahl der Gefängnisinsassen in den USA zu reduzieren. In den USA sitzen im Verhältnis zur Bevölkerungszahl zehn Mal so viele Menschen hinter Gittern wie in anderen westlichen Industriestaaten.

Obama hat jedoch nur Zugriff auf die Bundesgefängnisse, für die weitaus grössere Zahl von Häftlingen in den Vollzugsanstalten der Bundesstaaten kann er nichts tun. (SDA)

Publiziert am 07.10.2016 | Aktualisiert am 07.10.2016
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1 Kommentare
  • Bruno  Winkler 07.10.2016
    Und die indigene Welt wartet immer noch auf die Freilassung von Leonard Peltier, der seit über 40 Jahren unschuldig im Gefängnis sitzt. Länger, als Nelson Mandela, der auf Druck der USA frei gelassen wurde.