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In diesem Bus waren die beiden Berner in Pakistan unterwegs. Dann wurden sie gekidnappt. (sda)
Zum Zeitpunkt der Entführung am 1. Juli in der pakistanischen Provinz Belutschistan muss Daniela W.* (28) bereits schwanger gewesen sein. Wie in Pakistan bekannt wurde, hat die Schweizerin nun in Geiselhaft einen Buben zur Welt gebracht. Dies schreibt die «NZZ am Sonntag» in Berufung auf ein Mitglied der Regierungspartei in der Provinz Khyber-Pakhtunkwa.
Khyber-Pakhtunkwa ist die Nachbarprovinz von Nord-Waziristan. Die Provinzregierung von Nord-Waziristan bemüht sich um eine Freilassung der Bernerin und ihres Partners David O.* (31) aus der Gefangenschaft der Taliban. Wie die «NZZ am Sonntag» ebenfalls berichtet, sind diese Verhandlungen inzwischen jedoch eingestellt worden. Die Zeitung beruft sich dabei auf die Angaben eines anonymen Taliban-Sprechers.
Indirekter Kontakt mit Geiselnehmern
Laut dem pakistanischen Innenministerium stehe man aber nach wie vor indirekt im Kontakt mit den Geiselnehmern. «Wir nutzen Stammesälteste und geistliche Würdenträger, um den Taliban nachrichten zukommen zu lassen, und sie nutzen die gleichen Kanäle», so ein Sprecher.
Das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) will zum Bericht über die Geburt des Schweizer Babys in Geiselhaft nichts sagen. Man kommentiere diese Nachricht nicht, lässt eine Sprecherin verlauten. (noo)
* Namen der Redaktion bekannt
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