Daniel S. (†28) war der Neffe des peruanischen Präsidenten Mysteriöser Tod eines Schweizers in Lima

Seine Familie glaubte, er sei entführt worden. Jetzt wurde der schweizerisch-peruanische Doppelbürger in einem Leichenschauhaus von Lima gefunden. Daniel S. war der Neffe des amtierenden peruanischen Präsidenten.

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Schon am 29. Januar hatte seine Familie Daniel S. der Polizei als vermisst gemeldet. Doch der junge Mann, der laut peruanischen Medienberichten in Bern wohnt und als Lebensmittel-Ingenieur arbeitet, blieb spurlos verschwunden. Offenbar gingen seine Angehörigen zuerst von einer Entführung aus.

Am Mittwoch fanden Gerichtsmediziner im Leichenschauhaus von Lima nun die sterblichen Überreste von Daniel S. Er war dort schon am 30. Januar, ein Tag nach seinem Verschwinden, als nicht identifiziertes Unfallopfer eingeliefert worden. 

Er war laut amtlichen Dokumenten im Stadtteil Surco, einem besseren Viertel Limas,  bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Am Unglücksabend trug er offenbar keine Ausweise auf sich.

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Onkel des Verstorbenen und peruanischer Präsident Ollanta Humala. AP

Die Mutter von Daniel S. ist die Schwester des amtierenden peruanischen Staatschefs Ollanta Humala. Ein weiteres Familienmitglied hatte nach seinem Verschwinden auf Facebook eine Vermisstenanzeige veröffentlicht. Die war aber wenige Tage später wieder verschwunden.

Der Präsident hat nun eine Untersuchung des Todes seines Neffens angeordnet. Die Familie will wissen, warum die Behörden nicht schon früher in Krankenhäusern oder dem Leichenschauhaus nach nicht identifizierten Todesopfern gesucht hatte. (bih)

Publiziert am 10.03.2016 | Aktualisiert am 29.03.2016
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1 Kommentare
  • Georg  Ritter 10.03.2016
    "Die Familie will wissen, warum die Behörden nicht schon früher in Krankenhäusern oder dem Leichenschauhaus nach nichtidentifizierten Todesopfern gesucht hatte." Hier die Antwort: Weil die Behörden zu faul, zu lausig bezahlt, zu wenig motiviert und nicht oder falsch bestochen waren.