Cyberkriminalität Grossbritannien überstellt mutmasslichen Hacker an die USA

London – Grossbritannien liefert einen jungen Mann an die USA aus, der sich mutmasslich in tausende Regierungscomputer in Washington gehackt hat. Die britische Innenministerin Amber Rudd teilte am Montag mit, der 31-jährige Lauri Love werde an die USA überstellt.

Der Brite Lauri Love mit den Auslieferungspapieren: Der Hacker soll in die USA überstellt werden. (Archivbild) play
Der Brite Lauri Love mit den Auslieferungspapieren: Der Hacker soll in die USA überstellt werden. (Archivbild) KEYSTONE/AP/MATT DUNHAM

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Trump erträgt die Wahrheit nicht «Noch nie wohnten so viele Menschen...
2 Trump macht ernst USA ziehen sich aus Handelsabkommen TPP zurück
3 Sie spielten Billard, als die Schneewalze kam Hotel-Kinder...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

Love wird von den US-Behörden beschuldigt, in die Netzwerke der US-Streitkräfte, der US-Notenbank und der Raumfahrtbehörde NASA eingedrungen zu sein. Ihm droht eine lange Haftstrafe, nicht jedoch die Todesstrafe.

Ein Sprecher des Innenministeriums sagte, der 31-Jährige habe 14 Tage Zeit, um Einspruch gegen seine Auslieferung einzulegen. Die US-Behörden werfen ihm unter anderem vor, die persönlichen Daten von US-Soldaten verbreitet zu haben.

Love verlangt, in Grossbritannien vor Gericht gestellt zu werden. Er argumentiert unter anderem, sein Asperger-Syndrom, eine autistische Störung, werde sich in einem US-Gefängnis verschlimmern. (SDA)

Publiziert am 15.11.2016 | Aktualisiert am 15.11.2016
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden