Costa Concordia Schwierigste Phase der Bergung geschafft

GIGLIO - Bei der komplizierten Bergung der «Costa Concordia» ist nach Ansicht von Ingenieur Franco Porcellacchia der kritischste Punkt bereits überstanden.

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03.46 Uhr: Nach Beginn der letzten Phase der Bergungsmission sagte Porcellacchia: «Alles was jetzt folgt, ist schwierig und komplex, aber es sollte sicher ablaufen.» Folgen für die Umwelt oder ein Auseinanderbrechen des Kreuzfahrtschiffs fürchtet der 60-Jährige ebenfalls nicht. «Alles kann passieren, aber mit der Technik, die uns zur Verfügung steht, haben wir das Schiff analysiert. Diese Berechnungen beruhigen uns», erklärte er weiter.

11.00 Uhr:
«BBC» meldet: Alle unverletzten Passagiere der «Costa Concordia» sollen 11000 Euro (13200 Franken) erhalten. Für ihre verlorenes Gepäck und für das erlittene Trauma.

09.04 Uhr: Einer sieht noch Hoffnung für die immer noch Vermissten der «Costa Concordia»: Die «Bild» zitiert Einsatzleiter Cosimo Pulito, der sagt: «Verletzte könnten noch leben.» Grund für seine Zuversicht sind die Minibars in den Kabinen. Rund 400 Kabinen würden über dem Wasserspiegel liegen, konnten aber noch nicht durchsucht werden. In jeder Minibar gebe es 2,9 Liter Getränke, damit könnte man allenfalls zwei Wochen überleben.

15.10 Uhr: Hätte man alle Passagiere retten können?
Der Kommandant der Kapitanerie von Porto Santo Stefano, Marco Brusco, erhebt schwere Vorwürfe gegen Kapitän Schettino: «Wenn Kapitän Schettino nicht eine wertvolle Stunde verloren hätte, wäre es ein Leichtes gewesen, alles zu evakuieren», sagte er heute laut dem «Corriere della sera» bei seiner Anhörung vor dem Parlament. Dann hätte man ruhig die Rettungsboote herunterlassen können und die Menschen retten können.

09.30 Uhr:
13 Tage nach dem Schiffsunglück glaubt kaum mehr jemand daran, noch Überlebende zu finden: «Jemanden lebend zu finden, wäre ein Wunder», sagte der Leiter des Krisenstabes, Franco Gabrielli.

08.51 Uhr:
Fast zwei Wochen nach der Havarie der «Costa Concordia» werden noch immer 17 Personen vermisst, darunter neun Deutsche. 16 Leichen sind bislang identifiziert.

21.20 Uhr: Heute veröffentlichte Bilder zeigen die dramatischen Momente, als sich das Kreuzfahrtschiff «Costa Concordia» in der Nacht auf den 14. Januar zur Seite neigte.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme sind die meisten der Rettungsboote auf der der Meeresoberfläche zugeneigten Seite schon abgelassen. Auf Deck sind aber noch Menschen zu sehen, einzelne Rettungsboote hängen noch am Bug des havarierten Riesenschiffes.


20.23 Uhr:
Drei der Opfer des Concordia-Unglücks sind identifiziert. Laut der Präfektur von Grosseto handelt es sich um drei Deutsche, die als Passagiere an der Kreuzfahrt teilnahmen. Bisher sind noch drei der bisher gefundenen Leichen nicht identifiziert.

17.07 Uhr: In Florida soll eine Sammelklage von mehr als 150 Passagieren gegen den US-Mutterkonzern von Costa Crociere, Carnival, eingereicht werden. Die Klage geht auf eine Initiative der italienischen Konsumentenschutzorganisation Codacons sowie zweier US- Kanzleien zurück. Die Kläger fordern eine Entschädigung von mindestens umgerechnet rund 150000 Franken pro Person sowie Summen von mehr als einer Million Franken in den schwersten Fällen. Auch die italienische Spitzenanwältin Giulia Bongiorno kündigte an, im Namen von 30 Passagieren eine Klage gegen Costa Crociere einzureichen.

16.15 Uhr: Das Abpumpen des Treibstoffs aus der «Costa Concordia» soll laut dem CEO der Reederei Costa Crociere Pierluigi Foschi 28 Tage dauern, schreibt «Il Tirreno». In der Anhörung vor dem Parlament tönte Foschi auch an, dass während der Abpumpphase ein Plan für den kompletten Abbau des Schiffes entwickelt werden könnte.

15.38 Uhr: Pierluigi Foschi, CEO der Reederei Costa Crociere, sagt heute bei der Anhörung im Parlament, das Manöver vor der Insel Giglio sei nicht autorisiert gewesen. Kapitän Schettino habe es alleine entschieden. Die Reederei versucht, die ganze Verantwortung auf den Kapitän zu schieben. Dieser aber sagte in einem abgehörten Telefonat, er sei von einem «Manager» dazu gedrängt worden.

15.32 Uhr:
Die Identifikation der letzten sechs gefundenen Leichen steht kurz bevor. Das sagte Präfekt Franco Gabrielli an der heutigen Medienorientierung, wie «Il Terreno» schreibt.

14.51 Uhr: Was passiert mit dem havarierten Schiff? Eine Bergung wird in jedem Fall schwierig, schreibt «spiegel.de». Es sei fraglich, ob sich das riesige Schiff abschleppen lasse. Dafür müssten die Lecks gestopft und das Wasser abgepumpt werden. Das Zerstückeln sei die teuerste Variante. Deshalb, schreibt «spiegel.de», diskutiere man nun hinter vorgehaltener Hand, was noch niemand aussprechen wolle: Man könnte das Schiff auch einfach liegen lassen und hoffen, dass es zur Touristenattraktion werde.

14.20 Uhr:
Kapitän Schettinos Rechtsanwalt, Bruno Lepporati, fordert, dass der Hausarrest für seinen Mandanten aufgehoben wird. Es sei nicht realistisch, dass Schettino wieder in eine vergleichbare Situation gerate: «Es ist unrealistisch, dass Costa Crociere oder eine andere Reederei Schettino ein Schiff anvertraut.»

11.01 Uhr: Putzmittel- und Seifenalarm!
Die italienischen Behörden haben um das havarierte Schiff herum überstiegene Grenzwerte für Tenside gemessen. Die Zeitung «La Repubblica» berichtet, an Bord seien mehrere Hundert Liter Seife und Putzmittel. Ein Grossteil davon laufe jetzt ins Meer und bedroht die Küste der Toscana. Im Naturschutzgebiet gilt beim Wasser im Grunde Null-Toleranz für Tenside.

10.28 Uhr:
Als Kapitän Schettino auf einem Polizeiposten befragt wurde, gab er zu: «Als das Schiff kenterte, bin ich von Bord gegangen.» Das Onlineportal «Il Secolo XIX» zitierte aus abgehörten Telefongesprächen, die Schettino in einem verwanzten Raum auf dem Posten machte.

09.38 Uhr: Die Rettungsarbeiten gehen jetzt weiter, wie «Il Terreno» berichtet.
Die Taucher hätten einen Durchgang gesprengt, um ihn zu verlängern. Durch diesen Gang sei gestern die Leicher einer Frau gerettet worden.

08.18 Uhr: Vier abgesprochene «Verneigungen» seit 2007:
Mario Palombo, der pensionierte Kapitän der «Costa Concordia», der auf der Insel Giglio wohnt, erklärte, in den letzten vier Jahren habe es vier solche «Verneigungen» vor der Insel gegeben. Diese seien zwischen dem Hafen und der Reederei abgesprochen gewesen.

08.07 Uhr:
Heute will der Chef des Krisenstabs einen Plan vorstellen, wie die Abfälle auf dem Schiff entsorgt werden können. Gestern Abend mussten die Rettungskräfte die Suchaktion abbrechen, weil es zu stark windete.

07.43 Uhr: Der erste Offizier Ciro Ambrosio beschreibt das schicksalhafte Manöver bis zur Havarie: Schettino habe dem Steuermann die Wende angeordnet, zitiert «Il Terreno» den Offizier. Kurz darauf sei das linke Heck auf etwas geprallt, er glaube auf einen aus dem Wasser ragenden Felsen. Da war es etwa 21.45 Uhr. «Wir haben eine starke Rütteln gespürt, es gab sofort einen Blackout. Wir hatten den Motor nicht mehr und die Geschwindigkeit sank.»

07.18 Uhr: Welche Rolle spielte beim Unglück Kommandant Palombo von der Insel Giglio?
Der erste Offizier auf der Brücke, Ciro Ambrosio, erklärte laut «Il Terreno» in einer Befragung, er habe mitbekommen, dass es Palombo gewesen sei, der sagte, die Concordia könne so nahe an Giglio vorbeifahren.

17.57 Uhr: «Einfachste Sicherheitsvorkehrungen nicht berücksichtigt»
– nun gerät die Betreiberfirma «Costa Crociere» zunehmend ins Visier der Staatsanwälte. Wesentliche Sicherheitsvorkehrungen seien an Bord ignoriert worden, vermuten die Ermittler. Das Personal sei für die Evakuierung vollkommen unvorbereitet gewesen. «Die einfachsten Sicherheitsvorkehrungen im Fall eines Notstands an Bord sind nicht berücksichtigt worden», bemängelte der ermittelnde Staatsanwalt Beniamino Deidda nach Medienangaben vom Dienstag. Im Chaos nach der Havarie seien die Gäste sogar aufgerufen worden, sich in ihre Kabinen zurückzuziehen.

17.15 Uhr: Kapitän Schettino behauptet, man habe ihm die «Verneigung» vor Giglio befohlen.
Das habe er in einem verwanzten Raum bei der Polizei gesagt, als er mit einem Freund telefonierte, schreibt das Onlineportal «La Repubblica». Schettino habe erklärt, ein nicht näher beschriebener «Manager» sei ihm «auf den Sack gegangen», er solle unbedingt nahe an die Insel fahren. Er sei nur der Bitte dieses Managers gefolgt. Die Reederei hatte Schettino als allein verantwortlich dargestellt und will gegen ihn klagen.

16.35 Uhr: Erstmals hat sich die Frau von Francesco Schettino zu Wort gemeldet. «Mein Mann ist kein Monster», sagt Fabiola Russo gegenüber «Oggi».
«Er liebte Schiffe, hat nie aufgehört, sie zu studieren, er wollte sie komplett kennen. Er beschränkte sich nie darauf, sie nur zu steuern», so Russo. Deshalb sei er für seine Mannschaft ein Bezugspunkt gewesen, ein Maestro. «Er ist entschlossen und clever.»

14.30 Uhr: Ein weiteres Todesopfer ist identifiziert. Es handelt sich dabei um die Sizilianerin Luisa Virzi (49).
Sie war mit einer Freundin Maria Grazia Trecarico, deren Tochter und deren Verlobten unterwegs. Trecarico wird noch vermisst.

13.50 Uhr: Die Taucher haben im Heck des Schiffes eine weitere Leiche geborgen.
Laut «Corriere della Sera» handelt es sich dabei um eine Frau. Die Zahl der Toten steigt somit auf 16.

11.30 Uhr: Ob Kapitän Schettino zum Unglückszeitpunkt unter Drogen stand, wird erst am Donnerstag defintiv geklärt sein.
Dann liegt die Analyse seiner Blut- und Haarproben vor. Dies berichtet «Il Tirreno».

11.15 Uhr: Von den 15 Toten, die an Bord der Costa Concordia gefunden wurden, konnten bereits neun identifiziert werden
. «Es werden zudem noch 23 Menschen vermisst», sagt Gabrielli.

08.49 Uhr: Die niederländische Bergungsfirma Smit Salvage hat mit den Vorbereitungen fürs Abpumpen des Treibstoffs der havarierten «Costa Concordia» begonnen. Fachleute der von der Reederei «Costa Crociere» beauftragten Firma untersuchten zunächst das Schiff, in dem sich 2400 Tonnen Dieselöl befinden. Vier Schiffe waren dafür im Einsatz, berichteten italienische Medien. Das Abpumpen des Treibstoffes könnte bis zu zwei Wochen dauern, so der italienische Umweltminister Corrado Clini. Erst am Samstag soll aber rund um die Uhr Treibstoff aus dem havarierten Riesen fliessen. Das Abpumpen sei genehmigt worden, da das Schiff stabil sei, sagte der Chef der italienischen Zivilschutzbehörde, Franco Gabrielli. Die Suche nach weiteren Opfern des Unglücks solle fortgesetzt werden. «Es besteht keine Gefahr, dass das Schiff sinkt. Daher können wir mit dem Abpumpen beginnen», betonte Gabrielli.

06.55 Uhr:
Wie «La Repubblica» berichtet, erklärte der Untersuchungsrichter Benjamin Deidda, dass nicht länger nur beim Kapitän die Schuld gesucht werden könne. Die Fährgesellschaft «Costa Crociere» müsse unter die Lupe genommen werden.

Zudem erklärte die Verteidigung von Francesco Schettino, dass die Pumpen des Kreuzfahrtschiffes nicht funktioniert hätten. Der Kommandant habe mehrere Male gefordert, diese einzuschalten.

Montag, 23. Januar

20.45 Uhr:
Wollten sie sich Schadenersatz erschleichen? Eine von ihrer Familie als vermisst gemeldete Ungarin, die angeblich auf dem gesunkenen Kreuzfahrtschiff «Costa Concordia» mitgereist war, ist seit drei Jahren tot. Die Familie, die die Vermisstenanzeige erstattet hatte, habe schlicht gelogen und «die Daten einer vor drei Jahren gestorbenen Person missbraucht», teilte das ungarische Aussenministerium mit. Das Ministerium bezeichnete die falsche Anzeige als «bisher beispiellos». Möglicherweise hätten sie versucht, sich unter Ausnutzung der Tragödie «einen unrechtmässigen Gewinn zu veschaffen», hiess es in der Stellungnahme des Ministeriums.

19.04 Uhr:
Bei einer der beiden heute gefundenen Frauenleichen handelt es sich offenbar um Maria DIntrono. Das berichtet das Onlineportal «Il Terreno». Die 30-jährige Frau galt als vermisst. Sie stammt aus dem Piemont und war mit ihrem Mann und den Schwiegereltern, die ihre Goldene Hochzeit feierten. Der Ehemann und seine Eltern überlebten das Unglück.

18.21 Uhr:
Die Deutsche Bahn entschuldigte sich bei einem schiffbrüchigen Ehepaar von der Concordia: Das Paara hatte auf eigene Faust die Rückreise angetreten. In Frankfurt stoppte sie ein übereifriger Beamter – weil die beiden kein Geld dabei hatten. «70 Euro sollten wir zahlen für die beiden Karten», ärgert sich Bleser. «Aber greifen Sie mal einem nackten Mann in die Tasche.» Geld und die gebuchten und bezahlten Rückfahrkarten lägen nach wie vor auf dem Schiffswrack vor der Insel Giglio. Schliesslich holte der Sohn des Paares die beiden ab. «Für uns steht fest: Mit der Costa würden wir jederzeit wieder in See stechen, auf die Bahn verzichten wir jetzt erst mal», zitiert die SDA den Rentner.

17.50 Uhr: Die Feuerwehrmänner und Taucher sind im Dauer-Einsatz.
Sie müssen sich den Weg durch schwimmendes Inventar bahnen und seilen sich spektakulär aus dem Helikopter aufs Schiff ab (Diashow).

17.15 Uhr: Die Taucher suchen nicht nur nach den Vermissten.
Sie haben auch die Kabine von Kapitän Schettino untersucht und nautische Karten und einen zweiten Safe gefunden, wie das Onlineportal «Il Post» berichtet.

16.27 Uhr: Die Leichen der beiden toten Frauen wurden in der Nähe des Internet-Cafés auf dem Schiff gefunden. Das sagte der Leiter des italienischen Zivilschutzes, Franco Gabrielli. Zuvor hatten Taucher ein neues Loch in das Wrack gesprengt, um durch die Lücke zwischen den Decks vier und fünf Zugang zum Restaurant-Bereich erhalten, wo noch Opfer der Katastrophe vermutet wurden.

16.05 Uhr: Die Rettungskräfte haben bei ihrer Suche auf Deck 4 zwei weitere Leichen gefunden, das berichtete das Onlineportal «Il Terreno».
Es soll sich dabei um zwei Frauen handeln. Damit steigt die Zahl der Toten auf 15.

15.33 Uhr: Jetzt beginnt das Abpumpen des Öls aus der «Costa Concordia».
Dabei wird die Suche nach den Vermissten gleichzeitig weitergehen, wie Behördenchef Franco Gabrielli heute mitteilt. Das auf der Seite liegende Schiff sei «stabil», es gebe keine Gefahr, dass es in die Tiefe rutsche, fügte Gabrielli hinzu. Im Wrack des am 13. Januar auf einen Felsen gefahrenen Luxusliners befinden sich rund 2400 Tonnen Treibstoff.

15.15 Uhr:
Kapitän Schettino stand offenbar nicht unter Drogen. Das habe der Test ergeben, berichten verschiedene italienische Onlineportale.

11.14 Uhr: Besatzungsmitglieder sagten gegen Kapitän Schettino aus.
Er sei nicht an dem letzten, lebensrettenden Manöver der «Costa Concordia» beteiligt gewesen. Offenbar hatten die Offiziere den Kreuzer ans Ufer gelegt. Schettino sei lediglich panisch durch den Raum gelaufen. Auch bestätigten sie, dass nicht der Kapitän, sondern ein beunruhigter Passagier die Küstenwache alarmiert hatte.

09.47 Uhr:
Unglaublicher Verdacht: Laut «bild.de» sollen sich wohlhabende Russen Plätze in den Rettungsbooten gekauft haben. Mit Bargeld retteten sie ihre Leben vor den Alten, Frauen und Kindern. Eine Zeugin zu «bild.de»: «Als ich die ersten Rettungsboote kommen sah, lief ich los, um Frauen, Kindern, Verletzten zu helfen. Aber in den Booten sassen nur gesunde Männer, elegante Frauen im Abendkleid. Sie sprachen Russisch.»

08.27 Uhr: Taucher nehmen die Suche nach Vermissten wieder auf. Mit Sprengkörpern wollen sie in Teile des Schiffs vordringen, die sie bisher nicht erreichen konnten. Heute tagt das wissenschaftliche Komitee, das entscheidet, wann man mit dem Abpumpen des Öls beginnen soll. Wenn das Wrack sinkt, könnte es eine Umweltkatastrophe geben. Die Arbeiten können aber erst beginnen, wenn die Suche nach Vermissten beendet ist.

05.00 Uhr:
Die Behörden vermuten inzwischen, dass sich mehrere blinde Passagiere an Bord befunden haben könnten. Zivilschutz- Einsatzleiter Franco Gabrielli erklärte, dass die am Sonntag entdeckte Leiche einer Ungarin nicht in den offiziellen Listen eingetragen gewesen sei. Vier weitere Leichen seien bisher ebenfalls nicht identifiziert worden, anhand der Passagierlisten sei dies nicht möglich. Wegen dieser Ungenauigkeiten müsse noch von mindestens 24 Vermissten ausgegangen werden.

Publiziert am 26.01.2012 | Aktualisiert am 15.07.2014

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Costa Concordia: So sieht es im Inneren aus

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1 Kommentare
  • Bruno  Meier aus Niederhasli
    15.07.2014
    Das sind nicht die Bilder von der Bergung, sondern von der Evakuierung vor 2 1/2 Jahren! Auch der "News-Ticker" ist alt!...