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Es sind die schockierenden Handy-Aufnahmen eines Augenzeugen: Ein Cop in Seattle, Washington, schlägt einem 17-jährigen Mädchen mit voller Wucht die Faust ins Gesicht. Im Hintergrund hört man die aufgeregten Stimmen von Passanten: «Sind Sie noch ganz bei Trost?»
Der Polizist, Officer Ian P. Walsh (39), wollte die Freundin des 17-jährigen Mädchens letzte Woche verhaften – die 19-jährige Marilyn Levias hatte bei Rot den Fussgängerstreifen überquert. Doch als der Cop mit Gewalt versucht, die junge Frau festzunehmen, greift ihre Freundin ein und schubst den Polizisten weg. Daraufhin schlägt Walsh das Mädchen.
«Der Polizist tat nichts Falsches»
Die Polizei verteidigt das brutale Verhalten des Cops. Die zwei Frauen seien selbst Schuld, da sie «nicht kooperierten» und «sich gegen die Verhaftung wehrten». «Walsh tat nichts Falsches», sagt der Präsident der Polizei von Seattle, Rich ONeill. «Er wollte sie beruhigen.»
Das Mädchen wurde wegen «Tätlichkeiten gegen einen Polizisten» angeklagt. Und sie kann das nachvollziehen. Statt dass der Polizist zumindest ein bisschen Reue zeigt, besuchte das Mädchen den Cop bei sich zu Hause – und bat ihn um Verzeihung. Verkehrte Welt! (lha)