In einem Interview hat «Dirty Harry» seine Rede beim Parteitag der Republikaner verteidigt. Auf die Idee zu dem Sketch mit einem leeren Stuhl sei er gekommen, als man ihm hinter der Bühne einen Stuhl angeboten habe.

«Da war dieser Stuhl und jemand fragte mich, ob ich mich nicht setzen wolle», sagte der Oscar-Preisträger in einem am Freitag veröffentlichten Interview der Zeitung «The Pine Cone» in Carmel, wo Eastwood einst Bürgermeister war.

Bei seinem Auftritt am 30. August hatte der Filmemacher zu einem leeren Stuhl gesprochen, auf dem ein unsichtbarer Barack Obama sitzen sollte. Eastwood selber nannte seine Rede «sehr unorthodox». «Ich hatte mir nicht genau zurechtgelegt, was ich sagen würde, bis ich es gesagt habe.»

Ursprünglich sei ihm gesagt worden, dass er fünf Minuten Redezeit habe. Allerdings sei es kompliziert gewesen, die Zeit zu messen, auch weil es keinerlei Signale gegeben habe. Eastwoods Auftritt dauerte am Ende zwölf Minuten.

Das Wahlkampfteam von Mitt Romney habe noch versucht, in Erfahrung zu bringen, was der Star auf der Bühne vorhabe. «Nicht mir mir», habe Eastwood geantwortet. Schliesslich habe er im Voraus selbst nicht gewusst, was er auf der Bühne sagen werde.

Er sei sich bewusst gewesen, dass er einige Mal ins Stocken geraten sei. Aber so sei das eben, «wenn du keine ausgearbeitete Rede hast», sagte Eastwood. Anschliessend hätten ihm der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney und sein Vize Paul Ryan jedenfalls gedankt: « Sie waren sehr begeistert und wir haben alle gelacht.»

Eastwood bekräftigte noch einmal, wie sehr er von Barack Obama enttäuscht ist: «Der Präsident ist der grösste Betrug, der je am amerikanischen Volk verübt wurde.» (SDA/bih)

Beliebteste Kommentare

  • Christian  Bürer , Seewen
    Soviel Blödheit hätte ich dem grossartigen Schauspieler nicht zugetraut. Als seinen virtuellen Stuhlpartner hätte er sich Bush vorknöpfen müssen, wenn er schon vom grössten Betrug am amerikanischen Volk sprechen will.
  • Meter  Toni , Berikon
    Ich fand den Auftritt von Eastwood nur peinlich und nicht seiner Wert. Was soll dass mit dem Betrug am amerikanischen Volk ?? War es doch seine, republikanische Partei, welche den grossen Scherbenhaufen produziert hat, bevor Barack Obama übernommen hat. Herr Eastwood sollte sich zuerst informieren bevor er zu einem leeren Stuhl redet........

Alle Kommentare (7)

  • Ewald  Rindlisbacher , Grayland
    Clint Eastwood ist einer der wenigen Schauspieler die noch Grips haben und denken koennen. Die meisten Hollywood Schauspieler sind alle durchgedreht und genau diese unterstuetzen den extreem Linken Obama
  • Roman  Fenner , Allenwinden
    Clint Eastwood ist ein grosser Schauspieler und ein sehr talentierter Regisseur. Politisch aber hat er ein Brett vor dem Kopf! Werde seine Filme trotzdem noch schauen ;-
    • 08.09.2012
    • 14
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  • Salomon  Rittergold , Lausanne
    Der alte Sack. Jetzt werfe ich alle Eastwoodfilme weg
  • Meter  Toni , Berikon
    Ich fand den Auftritt von Eastwood nur peinlich und nicht seiner Wert. Was soll dass mit dem Betrug am amerikanischen Volk ?? War es doch seine, republikanische Partei, welche den grossen Scherbenhaufen produziert hat, bevor Barack Obama übernommen hat. Herr Eastwood sollte sich zuerst informieren bevor er zu einem leeren Stuhl redet........
    • Willy   Nuesch , Oranjestad
      Betrug in diesem Falle ist weil Obama viele seiner Versprechen nicht hielt oder nicht halten konnte. So ist eben die Politik, bei der den naiven Waehlern der Himmel auf Erden versprochen wird, nur um den Wahlkampf zu gewinnen.
      • 08.09.2012
      • als Kommentar auf Meter  Toni , Berikon
      • 48
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    • Ewald  Rindlisbacher , Grayland
      Wahrheit kann peinlich sein. Eastwood hat 100 Prozent recht und eher noch untertrieben.
      • 09.09.2012
      • als Kommentar auf Meter  Toni , Berikon
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  • Christian  Bürer , Seewen
    Soviel Blödheit hätte ich dem grossartigen Schauspieler nicht zugetraut. Als seinen virtuellen Stuhlpartner hätte er sich Bush vorknöpfen müssen, wenn er schon vom grössten Betrug am amerikanischen Volk sprechen will.

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