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Die 58 Landungen gehen aus einer Liste der Flugüberwachungsbehörde Eurocontrol hervor. Ursprung der Daten sind Ermittlungen von FDP-Ständerat Dick Marty für den Europarat.
Nur: Noch sind längst nicht alle mutmasslichen CIA-Flugzeuge erfasst. So zwei kleine Gulfstream-Jets (US-Kennzeichen N248AB und N970SJ) nicht, die wiederholt beim Gefangenenlager Guantánamo landeten. Und am 23. September 2002, am 29. Mai und am 18. November 2003 in Genf.
Rätsel gibt auch die Gulfstream N500GV auf, die zweimal in Sitten VS aufkreuzte. Registriert ist sie auf die Firma Hualalai 1 LLC, Kalifornien. Von der findet sich laut BLICK-Recherchen in US-Firmenregistern keine Spur. Die Sonntagspresse vermutet, dass die Sitten-Landungen mit der US-Satellitenstation in Leuk VS und dem Irak-Krieg zu tun haben.
Sitten wird auffällig oft von US-Jets angeflogen. Mindestens elf Mal etwa von einem Bombardier-Jet. Verdächtig: Er suchte oft die Turks-Inseln nahe Guantánamo auf. Die alte US-Militärbasis diente den CIA-Folterjets als eine Art Hub nach Guantánamo.
Der Bundesrat tat bisher nichts, um die ominösen Landungen zu klären. Für SP-Sicherheitspolitiker Boris Banga ist klar: «Die zuständigen Bundesräte Samuel Schmid und Christoph Blocher gehen vor den USA in die Knie.»
Boris Banga: «Blocher und Schmid gehen vor den USA in die Knie»- Keystone