CIA ist überzeugt Terrormiliz IS setzt Chemiewaffen ein

WASHINGTON (USA) - Laut dem US-Auslandsgeheimdienst CIA ist die Terrormiliz IS fähig, selbst Chlor- und Senfgas herzustellen. Bereits mehrfach hätten die Dschihadisten die Chemiewaffen eingesetzt.

Terroristen der Organisation Islamischer Staat posieren mit erhobenem Zeigefinger.   play
IS-Dschihadisten posieren mit Koran und erhobenem Zeigefinger. (Archiv)

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Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat nach Angaben des US-Auslandsgeheimdiensts CIA bereits mehrfach Chemiewaffen eingesetzt. Die Organisation sei auch in der Lage, kleine Mengen an Chlor- und Senfgas selbst herzustellen, sagte CIA-Chef John Brennan in einem Interview mit dem Sender CBS, das gestern in Auszügen veröffentlicht wurde.

US-Geheimdienstkoordinator James Clapper hatte sich vor zwei Tagen vor einem Kongressausschuss ähnlich geäussert. Die syrische Regierung habe «seit dem Beitritt zur Chemiewaffenkonvention mehrfach Chemiewaffen gegen die Opposition eingesetzt», sagte er. Auch der IS habe in Syrien und dem Irak «toxische Chemikalien» eingesetzt, unter anderem Senfgas.

Der Generaldirektor der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW), Ahmet Üzümcü, hatte zudem bereits vergangene Woche erklärt, es bestehe der begründete Verdacht, dass der IS Senfgas «und andere Waffen» selbst herstellen könne. Ehemalige irakische Soldaten, die am Chemiewaffenprogramm unter Saddam Hussein beteiligt gewesen seien, arbeiteten heute für die Dschihadistenmiliz. (SDA/lha)

Publiziert am 12.02.2016 | Aktualisiert am 12.02.2016
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35 Kommentare
  • Michael  Thommen 13.02.2016
    Klar ist die CIA "überzeugt" davon - sie haben sie ja selbst geliefert....
  • Mark  Grand aus Bremgarten
    12.02.2016
    "Sadam besitzt Massenvernichtungswaffen."
    Gesucht hat man Waffen, gefunden hat man Öl.
    Und ich wer aus der Vergangenheit lernt, wettet dass in Syrien dasselbe sein wird.
  • beat  loser aus st.gallen
    12.02.2016
    Syrien kann man mit einem Chip vernichten, in zehn Sekunden wäre Syrien dem Erdboden gleich gemacht. Man kann doch nicht ohne Krieg sein, dass Waffengeschäft ist ein Internationales Geschäft wo man einfach nicht davon Spricht. Auch gibt es den scheiss Krieg nur wegen dem Glauben, lesen und schreiben können die meisten so oder so nicht.
  • Boris  Kerzenmacher 12.02.2016
    Die sunnitischen Königshäuser wollen den Sturz B. al-Assads. Sie wollen die Achse Hisbollah-Assad-Irak-Iran schwächen, denn vor denen haben sie Angst. Diese Länder haben viel Potential, sie selbst nur Öl und Geld. Syrien ist jetzt am Boden, die Chemiewaffen weg, Hisbollah und Iran beschäftigt.
    Die sunnitischen Gebiete in Syrien sind denen total egal, denn da ist nicht viel. B. al-Assad soll weg, das hat Priorität. Und die Schiiten und Kurden werden den Rest schon irgendwie halten.
  • John  Livers aus St.Gallen
    12.02.2016
    Wenn dem so ist wäre, wäre interessant den Lieferanten zu erfahren?