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Gestern hatte der US-Konzern Google aus Protest gegen Zensur und Hacker-Angriffe mit seinem Rückzug aus China gedroht und einen Streit zwischen der Volksrepublik und den USA ausgelöst (Blick.ch berichtete).
China pocht jdeoch auf seine Zensur im Internet. Pornografie, Hacker-Angriffe und Online-Betrug seien die grössten Gefahren im Cyber-Space, erklärte Regierungssprecher Wang Chen.
Die Internet-Medien hätten eine grosse Verantwortung, mit der Regierung zusammenzuarbeiten, sagte Wang weiter. Diese wiederum müsse eine Rolle als Meinungsführer im Internet spielen. Gerüchte und Falschinformationen im Internet stellten eine Bedrohung für die Gesellschaft dar.
Wang vermied es, Google namentlich zu erwähnen. Seine Äusserungen waren jedoch die erste Reaktion der chinesischen Regierung in dem Disput, in den sich US-Aussenministerin Hillary Clinton eingeschaltet und eine Erklärung für die Cyber-Angriffe auf chinesische Menschenrechtler verlangt hatte.
Das Regime in Peking filtert den Zugang zu ausländischen Internet-Seiten und verlangt eine Selbstzensur bei Themen wie Tibet. Dieser Zensur will sich Google nicht länger beugen. (SDA/gca)