CDU-Politiker Röttgen bei CNN Merkel tritt 2017 erneut an!

BERLIN - Viele hatten es erwartet, nun deutet es sich immer mehr an: Laut dem Merkel-Vertrauten Norbert Röttgen tritt die Bundeskanzlerin 2017 erneut zur Wahl an.

Röttgen bestätigt: Angela Merkel kandidiert 2017 für Bundeskanzleramt play
Will es wohl nochmal wissen: Angela Merkel (62). KEYSTONE/AP/ALASTAIR GRANT

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Angela Merkel (62, CDU) will es also nochmal wissen. Die Bundeskanzlerin tritt bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr wohl erneut zur Wahl an – für ihre vierte Amtszeit.

Röttgen bestätigt: Angela Merkel kandidiert 2017 für Bundeskanzleramt play
Norbert Röttgen ist sich sicher: Merkel tritt wieder an.

Das hat der der Merkel-Vertraute und Bundestagsabgeordnete Norbert Röttgen (51, CDU) in einem Interview mit CNN gesagt. «Sie wird nochmal als Kanzlerkandidatin antreten. Sie ist absolut entschlossen, willig und bereit, die liberale Weltordnung zu stärken», so Röttgen gegenüber dem US-Nachrichtensender.

Eine offizielle Bestätigung ist dies aber noch nicht. Regierungssprecher Steffen Seibert liess sich nach wie vor nicht in die Karten blicken. «Die Bundeskanzlerin wird sich zu der Frage, wie schon mehrfach gesagt, zum geeigneten Zeitpunkt äussern», sagte Seibert der Nachrichtenagentur dpa.

Die CDU-Zentrale äusserte sich ähnlich: «Es gilt das, was die Parteivorsitzende gesagt hat: Sie wird ihre Entscheidung zur gegebenen Zeit mitteilen.» Aus Kreisen der CDU-Spitze hiess es, es sei «nahezu ausgeschlossen», dass Röttgen wisse, was Merkel vorhabe.

Bekanntgabe am Sonntag?

Vermutet wird, der möglicherweise geeignete Zeitpunkt für die Bekanntgabe der Kandidatur könnte die CDU-Vorstandsklausur am kommenden Sonntag sein - oder aber der CDU-Parteitag im Dezember in Essen, wo sich Merkel vor mehr als 1000 Delegierten erklären könnte.

Aus der CDU-Führung haben sich bereits zahlreiche Landespolitiker für eine vierte Amtszeit Merkels ausgesprochen, unter ihnen die Ministerpräsidenten Hessens und des Saarlands, Volker Bouffier und Annegret Kramp-Karrenbauer, sowie der nordrhein-westfälische CDU-Landeschef Armin Laschet.

Die als Merkel-Vertraute geltende CDU-Vize Julia Klöckner hatte bereits Ende August erklärt: «Angela Merkel wird wieder antreten als Parteivorsitzende am Bundesparteitag, und sie wird dann selbst entscheiden, wann sie verkünden wird, dass sie als Kanzlerkandidatin zur Verfügung steht.»

59 Prozent für Merkel

Laut einer in der vergangenen Woche veröffentlichten Forsa-Umfrage würden es 59 Prozent der deutschen Bürger begrüssen, wenn Merkel bei der Bundestagswahl 2017 wieder als gemeinsame Kanzlerkandidatin von CDU und CSU antreten würde.

Im Sommer des vergangenen Jahres hatte Merkel noch als gesetzte Kanzlerkandidatin gegolten. Dann aber machte ihr die Flüchtlingskrise einen Strich durch die Rechnung; ihre Willkommenspolitik geriet unter massiven Beschuss, ihre Umfragewerte sanken.

Politische Beobachter zweifelten in der Folge eine weitere Kandidatur Merkels an. In den vergangenen Wochen hatten sich die Hinweise aber wieder verdichtet, dass die CDU-Chefin nochmal antreten will. (gr/SDA)

Publiziert am 15.11.2016 | Aktualisiert am 16.11.2016
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15 Kommentare
  • Werner  Leuthold aus Carrera
    16.11.2016
    Und so gaaanz, gaaanz zufällig kommt diese Meldung gerade mal am Tag, nach welchem Steinmeier quasi vorzeitig zum Bundespräsidenten gewählt wurde...
  • Othmar   Huber 16.11.2016
    Passen wir auf, dass kann ins Auge gehen. Der lieben Frau Merkel kann das gleiche passieren wir der lieben Frau Clinton. Es wird noch sehr viel passieren und die Änderungen in der USA werden der "stillen" Mehrheit die in Deutschland genau so vorhanden ist, wie dies in der USA von den Medien immer schön runter geschrieben wurde. Wer die Verfassung so viele male gebrochen hat, sollte eigentlich nicht mehr als Kandidatin aufgestellt werden.
  • Mike  Rich 16.11.2016
    Es ist zu hoffen, dass die Konkurrenz genügend Wahlbeobachter positioniert, sonst steht der Ausgang jetzt schon fest.
  • Annemarie   Setz 16.11.2016
    Wer einmal an der Macht ist, will an der Macht bleiben.Merkel hat sowieso keine Zweifel daran, dass ihre Politik der Wetterfahne die beste ist, die es gibt.
  • roger  mafli aus selzach
    16.11.2016
    Lasst Sie nur machen, dann muss man sich schon bald nicht mehr über die EU ärgern. Frau Merkel schafft das bestimmt im Alleingang diesen ungeliebten Moloch zu Tode zu retten.