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Der kubanische Staatschef Fidel Castro hat US-Präsident George W. Bush nach der Bewilligung neuer Milliardenausgaben für den Irak-Krieg scharf kritisiert und persönlich angegriffen. «Bush ist eine apokalyptische Person», schrieb Castro in einer am Freitag verbreiteten vierseitigen Erklärung. Man müsse sich nur sein Gesicht und seine Augen anschauen.
Bush prahle damit, dass er den Kampf gegen seine Gegenspieler im Kongress gewonnen habe, erklärte Castro. Die zusätzlichen Mittel für den Irak-Krieg würden diese Region aber nur noch tiefer in die Krise stürzen.
Die schriftliche Erklärung Castros war bereits die 12. dieser Art in den vergangenen Wochen. In der Öffentlichkeit wurde der 80-Jährige seit Juli vergangenen Jahres nicht mehr gesehen. Damals musste er sich einer komplizierten Darmoperation unterziehen. Die Regierungsgeschäfte hat Castro an seinen Bruder Raúl übertragen. (AP)