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Der Mann war Redenschreiber für die Bush-Regierung. Jetzt veröffentlicht Matt Latimer ein Buch über seine Zeit im Weissen Haus. Darin kommt Absonderliches zutage: Die Autorin der Harry-Potter-Romane, die Britin J. K. Rowling, stand während der Bush-Ära im Gespräch für die höchste zivile Auszeichnung der USA, die «Presidential Medal of Freedom.»
Wenn der damals mächtigste Mann der Welt nicht dagegen gewesen wäre, hätte sie diese möglicherweise auch bekommen. Engstirnige Leute im Weissen Haus seien jedoch dagegen gewesen, schreibt Latimer in seinem Buch laut dem Blog «Think Progress». Als Grund sei ins Feld geführt worden, dass die Harry-Potter-Bücher zur Hexerei anstifteten.
George W. Bush verlieh den Orden stattdessen lieber seinen Verbündeten im Irak-Krieg: Dem britischen Ex-Premier Tony Blair, Australiens früherem Premier John Howard und anderen Waffenbrüdern.
Und auf keinen Fall einem Demokraten: Auch dem krebskranken Senator Ted Kennedy wurde die Ehre nicht zuteil. Schliesslich sei der ja «ein Liberaler», hiess es damals im Weissen Haus. Für Republikaner ist das ein richtiges Schimpfwort – und in den Augen von Bush hat so einer die Ehrenmedaille wohl ebenso wenig verdient wie eine Hexe. (noo)