Burkhalter aus dem Rennen Portugiese Guterres soll neuer Uno-Generalsekretär werden

Der frühere Flüchtlingskommissar und portugiesische Premierminister António Guterres soll Ban Ki-moon ins höchste Uno-Amt folgen. Damit sind Spekulationen um den Schweizer Aussenminister wohl beendet.

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Der UN-Sicherheitsrat hat den früheren Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks, António Guterres, für den Posten des UN-Generalsekretärs nominiert.

Das sagte Russlands UN-Botschafter Witali Tschurkin heute in New York. Die Personalie muss noch von der Vollversammlung bestätigt werden.

Guterres, früherer Premierminister von Portugal, würde damit Nachfolger des Südkoreaners Ban Ki-moon.

Die 15 Mitglieder des UN-Sicherheitsrats sprachen sich ohne Gegenstimme für Guterres aus.

In den letzten Jahren spekulierten verschiedene Schweizer Medien, dass auch der Schweizer Aussenminister Didier Burkhalter für den Chefposten bei der Uno in Frage komme.

UNO-Generalsekretär: Portugiese António Guterres als Nachfolger? play
Der Schweizer Aussenminister Didier Burkhalter. Keystone

In der «Schweizer Illustrierten» vom März 2015 sagte er: «In der heutigen Welt finde ich es äusserst wichtig, sich für Frieden und Sicherheit zu engagieren. Egal, in welcher Funktion.» Burkhalter selbst liess seine Absichten stets offen. Unter anderem machte er sich 2014 international als OSZE-Präsident einen Namen.

Bans Amtszeit endet am 31. Dezember. (noo/bö/SDA)

Publiziert am 05.10.2016 | Aktualisiert am 06.10.2016
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4 Kommentare
  • Marco  Steingruber aus Fribourg
    06.10.2016
    Was heisst da "aus dem Rennen"? Er war doch gar nie drin! Wer solches glaubte, hat keinen Sinn für machtpolitische Realitäten!
  • Xaver  Perte 05.10.2016
    Hat tatsächlich jemand geglaubt ein Schweizer könnte UNO-Generalsekretär werden?

    Der Sicherheitsrat bestimmt wen, also jemand er ihnen genehm ist, und die Vollversammlung darf dann abnicken.
    Was ist halt so, in der UNO bestimmt der Sicherheitsrat und alle andern haben sich zu fügen und bekommen vielleicht noch ein Bisschen Geld oder hin und wieder mal ein gutes Jöbli. Genau deshalb war es ein Fehler beizutreten, den das stellt lediglich eine Unterwerfung unter den Sicherheitsrat dar.
  • Marco  Weber 05.10.2016
    Dann kann burkhalter sich endlich wieder für die schweiz und sein volk einsetzen und schielt nicht mit beiden augen auf den uno posten.
    Eine gute nachricht
    • peter  hug aus LAmetlla de mar
      05.10.2016
      Burkhalter weiss gar nicht wie das geht ....sich fürs eigene Volk einsetzen...und er ist nicht der einzige Politiker