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Wenn es nach der Dänischen Volkspartei geht, gehört dieser Anblick bald der Vergangenheit an.- AP
Wie die Zeitung «B.T.» berichtete, sollen nach dem im August in Auftrag gegebenen Bericht landesweit 100 bis 200 Frauen Gewänder tragen, die sie komplett verschleiern. Mindestens die Hälfte von ihnen seien zum Islam konvertierte Däninnen, hiess es weiter.
Das Blatt veröffentlichte den Text des Berichts im Internet. Hintergrund für die Arbeit einer «Burka-Kommission» waren Forderungen der mitregierenden Konservativen, die Ganzkörperschleier im öffentlichen Raum komplett zu verbieten. Sie mussten wegen verfassungsrechtlicher Bedenken aus dem Justizministerium vorerst zurückgezogen werden.
Die als Mehrheitsbeschaffer für den liberalen Ministerpräsidenten Lars Løkke Rasmussen fungierenden Rechtspopulisten von der Dänischen Volkspartei (DVP) werfen der Regierung «Dilettantismus» vor, weil sie den Bericht nicht veröffentlicht hat.
Auch seien die niedrigen Zahlen durch «Herumraten» und Aussagen von islamischen Fundamentalisten zustande gekommen, denen man ja gerade «das Handwerk legen will».
Dänemark hat seit dem Jahrtausendwechsel durch eine betont scharfe Auseinandersetzung mit der Kultur von Zuwanderern aus islamischen Ländern Schlagzeilen gemacht. Dies führte 2005 auch zur Veröffentlichung der umstrittenen zwölf Mohammed-Karikaturen in der Zeitung «Jyllands-Posten». (SDA/b35)