Bunte Begrüssung der neuen Nachbarn Regenbogen-Protest gegen US-Vize Pence

Mike Pence will die Rechte von Schwulen und Lesben einschränken. Mit einem stillen Protest tun seine neuen Nachbarn ihren Unmut darüber kund.

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Der künftige US-Vizepräsident Mike Pence hat es nicht so mit Homosexuellen. Er findet, ihr Recht zu heiraten bedeute einen «gesellschaftlichen Kollaps». Auch bei anderen Gelegenheiten hat er sich politisch gegen eine Gleichberechtigung engagiert.

Gegen Pences Gesinnung veranstalten seine neuen Nachbarn in einem Quartier im Nordwesten Washingtons eine bunte Protestaktion: Sie hängen Regenbogen-Fahnen aus ihrem Fenster. «Es ist eine respektvolle Nachricht, die zeigt, dass ich mit seiner Position nicht einverstanden bin», sagt Ilse Heinzen zum Lokalsender ABC7. Andere Nachbarn taten es ihr gleich.

Weitere Proteste

Ob Mike Pence, der kürzlich ins Quartier gezogen ist, die Flaggen gesehen hat und was er davon hält, ist nicht bekannt. Der designierte Vizepräsident ist wegen seiner konservativen Haltung nicht zum ersten Mal mit einem Protest konfrontiert. Kürzlich las ihm die Crew des Hype-Musicals «Hamilton» einen Brief vor, als er im Publikum sass. «Wir sind das vielfältige Amerika, und wir befürchten, dass die neue Regierung uns und unsere Rechte nicht schützen wird.» (rey)

Publiziert am 03.12.2016 | Aktualisiert am 03.12.2016
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  • Othmar   Huber 04.12.2016
    Erstaunlich die einseitige Bevorzugung von ein paar Amerikaner, die mit der Wahl von Pence nicht einverstanden sind. Ist dies wirklich eine Zeitungsmeldung wert in der Schweiz? Es hört eben nie auf und die Medien können sich nicht verkneifen, immer wieder in die einseitige Berichterstattung mit "diskreditierendem Inhalt" nach der Wahl von Trump zu äussern. "Lassen wir den neuen Präsidenten doch mal zeigen was er kann!" ohne dass laufend negative Propaganda gemacht wird.