Bürger von Kos wehren sich: Erneute Ausschreitungen bei Demo gegen EU-Hotspot

Bewohner der griechischen Insel Kos wehren sich mit allen Mitteln gegen die Pläne der EU, ein Registrierungszentrum für Flüchtlinge auf der Insel in Betrieb zu nehmen. Heute kam es wiederholt zu einer Demonstration.

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Auf der griechischen Touristeninsel Kos ist es heute erneut zu Protesten gegen den Bau eines EU-Registrierzentrums für Flüchtlinge gekommen. Wie örtliche Medien berichteten, hatten hunderte Demonstranten vor dem Eingang einer alten Kaserne demonstriert, die gerade zum Empfangszentrum umgebaut wird.

«Kein Hotspot auf Kos», skandierten die Menschen. Als eine Gruppe von etwa 200 Menschen versuchte, in die Kaserne einzudringen, setzte die Polizei Tränengas ein. Die Demonstration wurde daraufhin aufgelöst, berichteten die griechischen Medien.

H στιγμή της 'επίθεσης' των ΜΑΤ σε πολίτες

Kos ist die einzige griechische Insel, auf der der Bau eines Hotspots so sehr umstritten ist. Der Stadtrat von Kos will sogar ein Referendum auf der Insel abhalten. Die Regional-Kommunalverwaltung der Südostägäis hat dies als Unsinn bezeichnet.

Auf Kos, das nur wenige Kilometer von der türkischen Küste entfernt ist, treffen täglich Hunderte von Migranten ein. (SDA)

Publiziert am 14.02.2016 | Aktualisiert am 14.02.2016
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  • Fritzpeter  Friedli , via Facebook 15.02.2016
    Liebe Bürger von Kos, das müsst ihr verhindern! Bitte keinen EU-Hotspot auf eurer Insel. Wenn ihr das zulässt dann tschüss Touristen und einer davon bin ich. Diese Werbung könnt ihr dann für immer vergessen: Kos ist eine Insel, die durch unverwechselbaren Charme beeindruckt. Sie hat nur eine Fläche von 287,2 Quadratkilometern und liegt vor der türkischen Küste. Kos ist nach Rhodos und Karpathos, die drittgrößte Insel des Dodekanes in Griechenland. Ich wünsche viel Kraft für die eure Zukunft!