Brutale Tradition Blutige Pferdekämpfe in China

Stierkampf war gestern. Bei einem brutalen chinesischen Brauch streiten zwei Hengste um eine Stute.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 IS bekennt sich zu Anschlag in Ansbach (D) Täter war «Soldat des...
2 Baggerfahrer Salbey (57) beschimpfte Münchner Amok «Ich warf meine...
3 Schiesserei an Teenager-Party in Florida Zwei Tote, über ein Dutzend...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
111 shares
24 Kommentare
Fehler
Melden

Stier- und Hahnen-Kämpfe sind schon brutal und fragwürdig genug. Doch nun wurden Bilder von einem weiteren furchtbaren Event in China veröffentlicht.

Der äusserst brutale Pferde-Kampf fand am Wochenende im autonomen Kreis Rongshui in der Stadt Liuzhou statt. Zwei aggressive Hengste gehen aufeinander los. Sie schlagen und beissen sich in einem erbitterten Kampf um eine Stute. Diese wurde den beiden ­Tieren zuvor schmackhaft gemacht.

Vor einer Menge von Hunderten Schaulustigen. Die Zuschauer sind von dem brutalen Spektakel begeistert, machen Fotos und nehmen Videos auf. Vor jedem Kampf wird natürlich gewettet. Doch die blutrünstige Attraktion ist nicht etwa eine neue chinesischer Brauch, sondern ist bereits 500 Jahre alt.

Diese Art von Wettkämpfen ist in kleinen Dörfern der Miao in Südchina bekannt, um das neue Jahr einzuläuten. Wenn das Jahr des Pferdes beginnt, seien die Kämpfe noch ­bedeutender als jetzt – im Jahr des Affen.

Tierschützer verurteilen diese sehr alte chinesische Tradition. Die Teilnehmer sehen das anders. Sie sind davon überzeugt, dass sie sich um ihre Tiere kümmern. Dass die Pferde nach den Kämpfen völlig erschöpft und mit klaffenden Wunden übersät sind, scheint ­ihnen nicht viel auszumachen. (mko)

Publiziert am 23.02.2016 | Aktualisiert am 16.04.2016
teilen
teilen
111 shares
24 Kommentare
Fehler
Melden

24 Kommentare
  • Edith  Zellweger , via Facebook 24.02.2016
    Für all die Tierquälereien, die jede Sekunde - auch in der Schweiz, stattfinden, gibt es keine Worte mehr, so grauenhaft und unfassbar sind sie! Da weder politisch noch gesellschaftlich das Ausbeuten von Tieren und diese Tierquälereien zu stoppen sind, gibt es nur eines......der Mensch muss weg von diesem Planeten und zwar schnell!

    Als Mensch mit Empathie und einem gesunden Menschenverstand, muss man sich schämen zu der Rasse Mensch dazuzugehören! Pfui Mensch!
  • Yvonne  Badertscher aus Schaffhausen
    24.02.2016
    Die Wildpferdhengste gehen genauso so aufeinander los, wenn es um Stuten geht.
    • Hansjürg  Meister 24.02.2016
      DAS stimmt eben nicht, denn bei den Wildpferden gibt es rundherum keinen Zaun, der den Schwächeren am Wegrennen hindert. So geht der Kampf weiter, bis einer von beiden verletzt am Boden liegt. Was dort gemacht wird, ist nichts anderes, als sich am Kampf der Tiere aufzugeilen.und somit Tierquälerei.
  • Thomas   Siegler aus Davos Platz
    24.02.2016
    Niergends, aber auch gar niergends auf der Welt werden Tiere so gequält, misshandelt und bei lebendigem Leib zertsört wie in China. Schon der ewige Irrglaube an Kräfte aus Körperteilen von Tieren gibts in ertser Linie nur in China. Aber den Geldgierigen Europäern spielt das alles keine Rolle. Man will in forderster Front mit den Chinesen geschäften, egal ob giftige Stoffe in Spielsachen oder Kleidern sind. Hauptsache man verdient ein paar Rappen. Auch wenn dabei die eigene Industrie kaputt geht.
  • jürg  frey aus teufen
    24.02.2016
    Dem Chinesen sein Pferdekampf ist dem Bulgaren und Rumänen der Bärenkampf gegen Hunde und den Afros der Hahnenkampf, dem Spanier der Stierkampf und dem Schweizer? Der Kampf ums beste Smart-Phone vielleicht?
    • Edith  Zellweger , via Facebook 24.02.2016
      In der Schweiz werden legal Kuh-Wettkämpfe durchgeführt und bestimmt werden illegal Hahnen- und Hunde-Wettkämpfe veranstaltet!

      Die Schweiz ist noch lange nicht das, wie sie sich überall nach aussenhin verkauft! Wenn wir allein nur unsere laufenden neuen Tierschutzverordnungen, die immer mehr unser Tierschutzgesetz aushebeln, liest, werden in der Schweiz Tierausbeutern und Tierquälern Tür und Tor geöffnet. Von art- und rassegerecht etc. ist unsere jetzige Tierschutzverordnung weit entfernt!
  • Josef  Schwarzenbacher aus Neukirchen
    24.02.2016
    die Kommentare sind teilweise lustig, kommt mal zu uns nach Österreich, genauer gesagt Rauris im Salzburger Land. Da gibt es jedes Jahr im Frühsommer den Hengstauftrieb. Da gibt es eine Alm, auf der im Sommer die Hengste weiden, jedoch vor dem Auftrieb wird der Leithengst auserkoren, und da geht es ähnlich zu. Das ist keine Tierquälerei, so was gibt es auch in der Natur. Es kommen jedes Jahr ca. 5000 Zuseher für diesen Event und auf Y..T... gibt es Videos, einfach Hengstauftrieb Rauris eingeben.
    • Dominic  Walter 24.02.2016
      Sehr Fragwürdig das ganze! Am schlimmsten finde ich allerdings das die Leute Ihre Kinder mitnehmen und alle am lachen sind im Hintergrund!