Bruder und Neffe im Visier Ban Ki Moons Verwandten wird Bestechung vorgeworfen

Zwei engen Verwandten des ehemaligen UNO-Generalsekretärs Ban Ki Moon wird einem Bericht zufolge Bestechung vorgeworfen.

Eine neue Splitterpartei in Südkorea möchte ihn als neuen Präsidenten: Der abtretende UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. (Archiv) play
Ban Ki Moon war von 2007 bis 2016 Generalsekretär. KEYSTONE/AP/SETH WENIG

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In einer am Dienstag (Ortszeit) in einem Gericht von Manhattan veröffentlichten 39-seitigen Anklageschrift nimmt die Staatsanwaltschaft den jüngeren Bruder Bans und dessen Sohn ins Visier, wie der Sender BBC berichtete.

Sie hätten einem Staatschef eines ungenannten Landes aus dem Nahen Osten mehrere Millionen Dollar an Bestechungsgeld bezahlt. Mithilfe der Prominenz ihrer südkoreanischen Familie hätten sie versucht, das Staatsoberhaupt zu überreden, einen Kauf eines Komplexes durch den Staatsfonds seines Landes zu veranlassen, hiess es weiter.

Anfang 2013 habe eine südkoreanische Baufirma, in der Bans Bruder eine Führungskraft gewesen sei, versucht, angesichts wachsender Schulden diesen Gebäudekomplex in Vietnam zu verkaufen. Die beiden Verdächtigen hätten damit bei einem Verkauf Millionen Dollar erzielen können. Ihnen werde Korruption, Geldwäscherei und Verschwörung vorgeworfen.

Ban Ki Moon war von 2007 bis 2016 Generalsekretär. Sein Nachfolger ist seit dem 1. Januar der Portugiese António Guterres. (sda)

Publiziert am 11.01.2017 | Aktualisiert am 11.01.2017
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