Weil die Ölpest Stress und Sorgen verursachte BP zahlt 52 Mio für Psycho-Hilfe

WASHINGTON - Der Ölkonzern BP hat 52 Millionen Dollar für die Behandlung psychischer Folgeerkrankungen im Zusammenhang mit der Ölpest an der US-Golfküste bereitgestellt.

  • Publiziert: 16.08.2010, Aktualisiert: 14.01.2012
play Raymond Griffin organisierte in Lafitte, Louisiana, bis zu 250 Fischereiausflüge pro Monat. Dann kam die Ölpest – und die Probleme für die Bevölkerung. (AP)

Mit dem Geld sollen unter anderem eine Telefon-Hotline für Hilfesuchende sowie Projekte zum Kampf gegen Depressionen, Angstzustände und andere Stresserkrankungen finanziert werden, sagte der Chef von BP America, Lamar McKay.

Ausgezahlt würden die Mittel in den von der Umweltkatastrophe betroffenen US-Bundesstaaten Louisiana, Mississippi, Alabama und Florida. Die Ölpest und ihre Folgen hätten in der Region «ein grosses Mass an Stress und Sorgen» verursacht, sagte McKay. «Wir wollen sicherstellen, dass die Betroffenen Hilfe erhalten.»

Gesundheitsministerien begrüssen Initiative

Die Gesundheitsministerien der vier betroffenen Bundesstaaten, an die ein Grossteil der Mittel ausgezahlt werden sollen, begrüssten die Initiative von BP. (SDA)

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