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Der BP-Konzern hat seinen jüngsten Versuch gestartet, der Ölpest im Golf von Mexiko Herr zu werden. Experten begannen am Mittwoch mit dem «Top Kill» genannten Verfahren, mit dem die Quelle am Meeresgrund gestopft werden soll, wie die Einsatzleitung mitteilte.
BP beziffert die Erfolgschancen der in dieser Tiefe bislang noch nie angewandten Methode auf 60 bis 70 Prozent. Bei dem Verfahren werden unter grossen Druck mehrere tausend Liter Schlamm pro Minute in das Bohrloch gepumpt. Schliesslich soll die Quelle mit Zement versiegelt werden.
Zunächst mussten aber Tests klären, ob das tonnenschwere Sicherheitsventil auf dem Bohrloch den enormen Druck aushält, wenn es mit schwerer Flüssigkeit beschossen wird. Die Operation wird in den USA als entscheidende Aktion im Kampf gegen die Ölpest gewertet. (wyc/SDA)