Boston, Paris, Brüssel - der Terror liegt in der Familie: Blutsbrüder!

BRÜSSEL - Nach Charlie Hebdo, den Paris-Attacken oder jenen in Boston verübten in Brüssel wieder Brüder Anschläge.

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Obwohl sie nicht verwandt sind, sprechen Dschihadisten gerne von «Brüdern» im Kampf in Syrien – und schaffen sich so eine gemeinsame Identität.

Erstaunlich oft sind die «Brüder» tatsächlich Blutsverwandte. Wie gestern in Brüssel: Die Brüder El Bakraoui töteten mit ihren Selbstmordattentaten Dutzende – Ibrahim sprengte sich am Flughafen in die Luft, Khalid in der Metrostation Maelbeek.

Damit schliessen sie sich einer Reihe westlicher Terrorbrüder an: den Charlie-Hebdo-Killern Chérif und Saïd Kouachi, den Boston-Bombern Tamerlan und Dschochar Zarnajew, den Paris-Attentätern Brahim und Salah Abdeslam.

Laut des Think-Tanks «New America» hat mehr als ein Viertel westlicher Dschihad-Kämpfer Verwandte, die sich Islamisten in Syrien oder Irak angeschlossen haben. So rekrutierte der Drahtzieher der November-Anschläge in Paris, Abdelhamid Abaaoud, gar seinen damals erst 13-jährigen Bruder Younes.

«Bei der Rekrutierung spielen Verwandtschaft und Freundschaft die grösste Rolle – viel mehr als die Religion», sagte der belgische Professor für internationale Beziehungen, Rik Coolsaet, dem «Guardian». Er untersuchte in Belgien militante Netzwerke: «Es ist ein starkes Gruppenphänomen.»

Publiziert am 23.03.2016 | Aktualisiert am 23.03.2016
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20 Kommentare
  • Hans  Hilti 23.03.2016
    Ähm...lieber Blick, habt ihr nicht noch eine Stadt vergessen? Zum Beispiel Istanbul? Gehört so viel ich weiss auch zu Europa.....
    • Dracomir  Pires aus Bern
      24.03.2016
      ähm, Istanbul liegt auf zwei Kontinenten, soviel ich weiss ...
    • Marco  Weber 24.03.2016
      Wenn es keine Brüder waren welche die dortigen Anschläge verübt haben, hat der Blick nichts vergessen nur Sie den Text nicht verstanden!
    • Manfred  Kaufmann , via Facebook 24.03.2016
      Seit wann gehört Türkey zu Europa?,
  • Frédéric-Marc  Fluehmann aus Dübendorf
    23.03.2016
    Aber das sind doch arme Flüchtlinge in unserer Multi-Kulti-Gesellschaft. Wir müssen denen beibringen das es verboten ist sich mit anderen Leuten in die Luft zu sprengen. Am besten mit einem guten Sozialprogramm. Man muss doch nicht immer übertreiben mit diesen Flüchtlingen.
  • Annemarie   Setz 23.03.2016
    Wo bleibt eigentlich der grosse Aufschrei aller muslimischen Länder und aller dem Islam verbundenen Glaubensbrüder und Schwestern gegen das unmenschliche Tun der Täter, die angeben, im Namen Allahs zu handeln?Und wo bleibt die Hilfe und Aufnahmebereitschaft der Golfstaaten für die Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge aus den eigenen Glaubensvereinigungen?
    • Hans  Meier aus Luzern
      23.03.2016
      Und wo bleibt der Aufschrei von Frau Setz, dass die eigene Religion den grössten Pädophilenring weltweit anführt? Wo war Frau Setz, als gegen die 100000 und mehr unschuldigen Toten aus dem IRAQ Krieg demonstriert wurde? Wie viel Geld hat Frau Setz gespendet, als die USA und England gegen Völkerrecht verstossen haben und den Mittelere Osten in Schutt und Asche zerlegt haben? Ich warte auf die Antwort....
    • Marco  Weber 24.03.2016
      Herr Meier.... Es müssen sich nur die Muslime gegen Gräueltaten Ihrer "Glaubensbrüder" aussprechen! Alle anderen müssen das nicht!
  • Franz  Méllet , via Facebook 23.03.2016
    Na ja, Intelligenzkoriphären sind da jedenfalls keine darunter! Schon eher geistige Unterschicht, enttäuschte Nichtsnutze, ihre Gesichter sind dementsprechend leer, auch viele Typen dabei welche relativ einfach zu benutzen sind oder sonst von irgendjemanden instrumentalisiert wurden! Hinzu kommt ja auch, dass sie ihren Glaubensbrüdern die in Europa leben - einen schlechten Dienst erwiesen haben, die Stimmung ist nämlich endgültig auf anti -moslemisch gekippt! Zeigt daher keine Gesichter mehr !
  • Willy  Bald 23.03.2016
    Es liegt in der Familie ! Diese "Weisheit" könnte auch auf die Familie Bush Junior und Senior zutreffen !