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Da die Ursache der Explosion auf der Ölplattform noch unklar ist, kündigte die zuständige US-Behörde für Ozean-Energieförderung eine Untersuchung an.
Ausserdem muss der Chef der Betreibergesellschaft Mariner Energy, Scott Josey, kommenden Freitag vor dem Energie- und Handelsausschuss des Repräsentantenhauses Auskunft über den Unfall geben.
Ölförderung vorerst eingestellt
Auch die in Texas ansässige Mariner Energy kündigte eine Untersuchung an. Die Förderung an den sieben Bohrlöchern, die das Unternehmen in der Region betreibt, wurde vorerst gestoppt.
Über die Plattform «Vermillon 380 A» förderte Mariner Energy täglich 1400 Barrel Öl und mehr als 250000 Kubikmeter Gas.
Erinnerungen an Bohrinsel «Deepwater Horizon»
Der Vorfall weckte Erinnerungen an die Explosion und den Untergang der von BP betriebenen Bohrinsel «Deepwater Horizon» im April. Damals waren rund 780 Millionen Liter Rohöl ausgelaufen.
Erst drei Monate später konnte das Leck mit Hilfe einer Abdeckkuppel geschlossen werden. Gestern begann BP mit der endgültigen Versiegelung direkt an der Ölquelle in 1500 Metern Tiefe. (pb/SDA)