Mutmasslicher Kochtopf-Bomber identifiziert New York jagt diesen Mann!

ELIZABETH/NEW YORK (USA) - Wie US-Medien berichten, wurden fünf Verdächtige verhaftet, die etwas mit der Detonation eines Sprengsatzes in Manhattan zu tun haben könnten. Derweil kam es an einem Bahnhof im Nachbarstaat New Jersey zu einer weiteren Explosion.

In New York und New Jersey wird nach Dampfkochtopf-Bombern gefahndet play

Das FBI sucht Ahmad Khan Rahami. Der 28-Jährige sei wohl «bewaffnet und gefährlich».

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Die USA kommen nicht zur Ruhe: Nur einen Tag nach dem Bombenanschlag in New York, der 29 Verletzte forderte, ist in New Jersey ein weiterer Sprengsatz explodiert.

Laut Berichten von US-Medien hatten zwei Männer an einem Bahnhof der Stadt Elizabeth einen in einem Müllcontainer versteckten Rucksack mit mehreren verdächtigen Gegenständen entdeckt.

Die Polizei und das FBI rückte mit einem Grossaufgebot aus und riegelte das Gebiet weiträumig ab. Auch ein ein Bombenroboter kam zum Einsatz. Gegen 1 Uhr Ortszeit hörten Anwohner und Reporter vor Ort schliesslich eine Explosion. Offenbar detonierte der Sprengsatz beim Versuch, ihn zu entschärfen.

 

 

Verletzte oder grössere Schäden hat es ersten Berichten zufolge keine gegeben. Chris Bollwage, Bürgermeister von Elizabeth, betonte aber, dass die insgesamt fünf gefunden Sprengsatz viele Menschen hätte verletzen können, wären sie nicht rechtzeitig entdeckt worden.

Steckt eine Terrorzelle dahinter?

Inzwischen schliessen die Behörden nicht mehr aus, dass die Anschläge von New York und New Jersey von Terroristen verübt worden sind. Offenbar haben die Ermittler Hinweise auf eine in den beiden Staaten aktive Terror-Zelle gefunden, wie CNN berichtet. Sie fahnden demnach nach mehreren Personen.

Einer davon ist Ahmad Khan Rahami (28). Das FBI hat einen Fahndungsaufruf online gestellt. Rahami werde für eine Befragung in Zusammenhang mit den Explosionen gesucht.

Der Verdächtige ist US-Bürger, aber gebürtiger Afghane. Rahami sei vermutlich «bewaffnet und gefährlich».

Fünf Personen verhaftet

In der Nacht auf heute (Ortszeit) haben das FBI und die New Yorker Polizei bereits fünf Personen verhaftet, die in Zusammenhang mit der Explosion in New York stehen könnten. Laut US-Medien fanden die Verhaftungen gegen 21.30 Uhr Ortszeit statt, etwa 24 Stunden nach der Detonation.

Wie es heisst, handelt es sich bei den fünf Verhafteten um Männer, die im selben Auto unterwegs waren. Der Wagen wurde demnach auf der Verrazano-Narrows Bridge angehalten, die Brooklyn mit Staten Island verbindet. Die Verdächtigen seien möglicherweise auf dem Weg zum Flughafen gewesen.

Im Wageninneren seien Waffen gefunden worden, berichtete die «New York Daily News». Eine verdächtige Person sei anhand von Aufnahmen einer Überwachungskamera identifiziert worden.

Das FBI teilte auf Twitter mit, dass noch keiner der festgenommenen Männer formell eines Verbrechens beschuldigt wird. Die Untersuchungen seien nach wie vor im Gang. Auch nach weiteren Verdächtigen werde noch gefahndet.

Bei der Explosion vom Samstagabend (Ortszeit) im Stadtteil Manhattan wurden mindestens 29 Menschen verletzt. Noch immer wird eine mögliche Verbindung zu einem Sprengsatz untersucht, der mehrere Stunden zuvor im Nachbarstaat New Jersey kurz vor einem Rennen der Marineinfanterie detoniert war. Offenbar verfügten beide Sprengsätze über einen ähnlichen Zündmechanismus. Die Fälle würden jedoch separat behandelt.

Zu der Tat in Chelsea bekannte sich bislang niemand. New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo sprach von einem «terroristischen Akt». Nach den Worten von New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio war zunächst jedoch offen, ob die Tat politisch motiviert war oder einen persönlichen Hintergrund hatte. (sac/bau/SDA)

Publiziert am 19.09.2016 | Aktualisiert am 20.09.2016
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12 Kommentare
  • Thomas  Minder 19.09.2016
    Sieht aus wie ein seit Jahren in Europa oder Amerika gut integrierter, wertvoller Bürger der uns nur seine Kultur etwas näherbringen will, sind doch alles ganz tolle junge Leute die da zu uns kommen, nehmen wir noch ein paar mehr auf.
    • Marco  Weber 19.09.2016
      Über Ihr Gesicht auf einem Fandungsfoto würde man in den Zeitungen wohl genau dasselbe sagen!
  • Peter  Meier 19.09.2016
    Wenigstens ist der Terror nun da wo er auch verursacht wurde. Nicht dass nur wir Europäer darunter leiden müssen. Danke George W. Bush.
    • Marco  Weber 19.09.2016
      Stimmt 9/11 ist ja nie passiert..... also entlich ist der Terror da wo er verursacht wurde! Sehr weise Aussage Herr Meier!
  • Alina  Bosshart aus Ullapool
    19.09.2016
    Komisch und schon wieder hat es nichts mit Bhuddisten, Hinduisten, Juden oder Christen zu tun. Kranke Welt in der wir leben.
    • Marco  Weber 19.09.2016
      Dafür gehen die tausenden von Toten im Irak, Afganistan, etc. auf die Kappe von Christen! Also so zu tun als wären die Christen heilig und unschuldig zeugt von einer Kranken Welt Frau Bosshart!
  • gregor  Surer aus ebikon
    19.09.2016
    Das ist die Politik von Israel und Trump kopiert es ... wenn es eng wird und es Frieden geben kann ... bumm ein paar Explosionen und schon ist alles wieder im Lot - bei Trump kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das zum Wahlkampf gehört.
    • Alex  Stör 19.09.2016
      Ahmad ist bestimm kein Trumpf-Fan, Herr Surer. Wenn es nach Trumpf ginge, hätte Ahmad und Co. gar nicht in die USA einreisen dürfen - dies wäre eine effiziente Terror-Abwehr. Oder?
  • -  -.- 19.09.2016
    Operationen unter falscher Flagge haben Amerikas tiefen Staat gross werden lassen. Man hat Interessen welche derartig gegen Gesetze und Moral verstossen, dass man eine psychologische Erschütterung im Volk benötigt. Ein "paar" tote Zivilisten wirken da wahre Wunder, siehe 9/11 oder Pearl Harbor. Die aufgeklärte Welt schaut diesem Treiben mit Brechreiz zu und fragt sich wie lange noch?!?