Bis in den Tod Gemeinde schickt Steuer-Rechnung ans Grab

Die französische Gemeindeverwaltung von Sarzeau hat sich mächtig blamiert: Sie schickte die Rechnung für die Grundsteuern an eine verstorbene Person. Adressiert an ihren Grabstein.

Wegen der Verwechslung musste im Wallis ein Leichnam exhumiert und unter seinem richtigen Namen noch einmal bestattet werden. (Archivbild) play
Ein Grabstein erhielt eine Steuerrechnung. ANTHONY ANEX

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Wegen eines Zuges Serbien und Kosovo gehen aufeinander los
2 Schweizer Mädchen Que (6) und Mutter wieder vereint Jetzt spricht...
3 Trump über Merkel, Aleppo und Nuklearwaffen Der Zerfall der EU ist...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

Zwei Dinge auf Erden sind sicher - die Steuern und der Tod: Eine französische Behörde kombinierte beides und adressierte eine Steuerforderung an das Grab einer Verstorbenen.

Wie die Gemeindeverwaltung von Sarzeau in der Bretagne am Samstag mitteilte, ging bei ihr ein Schreiben des Finanzamtes ein, das an eine tote Einwohnerin gerichtet war und als Adresse «Grab 24, Reihe E, Friedhofsweg» trug.

Die Steuerrechnung war an einen Grabstein adressiert. play
Die Steuerrechnung war an einen Grabstein adressiert.

Wie ein Finanzbeamter der Stadt der Zeitung «Ouest France» sagte, handelte es sich um eine Grundsteuer-Forderung. Er vermute, dass einer der Erben der Verstorbenen die Adresse bei den Behörden angegeben habe, «weil er die Grundsteuer nicht zahlen wollte». (SDA)

Publiziert am 01.10.2016 | Aktualisiert am 06.10.2016
teilen
teilen
0 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

2 Kommentare
  • Urs  Saladin , via Facebook 02.10.2016
    Kuriose Ausrede der Gemeinde. Die Adresse musste ja aufgenommen werden. Das wurde offenbar von einem zum Denken unfähigen Beamten gemacht. Wem würde eine solche Adresse nicht sofort auffallen!
  • Burim  Zahiri , via Facebook 01.10.2016
    Deswegen sagt man, man muss nichts ausser Steuern zahlen und Sterben ;)