Bill Gates: «In 30 Jahren ist Krebs kein Problem mehr»

Der reichste Mann der Welt stellt eine vielversprechende Prognose: Geht es nach Bill Gates, ist Krebs in 30 Jahren kein Problem mehr. In 15 Jahren sollen bereits Heilmittel für Malaria und Aids existieren.

Microsoft co-founder Bill Gates speaks while his wife Melinda looks on during an interview in New York play
Bill Gates mit seiner Frau Melinda während einem Interview im Februar 2016. Reuters/Shannon Stapleton

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Bill Gates ist überzeugt von grossen medizinischen Errungenschaften in der Zukunft. «Wir erlebten viele Wunder der Medizin in der Vergangenheit», sagt Gates in einem Interview. «Ich glaube, wir alle rechnen und zählen auf noch mehr in der Zukunft.»

Bis in 30 Jahren soll Krebs kein Problem mehr sein, sagt Gates zu «Techinsider.io». Dies ist auch für die westliche Welt eine vielversprechende Prognose. Weltweit sterben jedes Jahr 8 Millionen Menschen an den Folgen von Krebs. Bereits in den nächsten 15 Jahren verspricht Gates sich die Ausrottung von vier Krankheiten, die vor allem in Drittweltländern angesiedelt sind, wie zum Beispiel Polio.

Impfungen gegen Aids und Malaria 

Auch im Bezug auf Aids soll laut Gates ein Wendepunkt erreicht werden: Die Anzahl HIV-Neuinfizierter gehe bis 2030 massiv zurück, indem Fortschritte bei der Suche nach einem Heilmittel oder einer Impfung gemacht werden. Auch gegen Malaria soll bis 2030 ein Impfstoff gefunden werden.

Die Kindersterblichkeit soll massiv zurückgehen und die Anzahl der Frauen, die bei der Geburt ihres Kindes sterben, um zwei Drittel reduziert werden.

«Die Welt wird im Bereich globaler Gesundheit noch nie zuvor gesehene Fortschritte machen», schreibt er im Jahresbericht. «Das Leben wird schneller besser, weil mehr Innovationen als je zuvor die Armen erreichen.»

Innovation für das Wohl der Welt

Bill Gates, der reichste Mann der Welt, engagiert sich gegen den Klimawandel und lancierte im Jahr 2000 gemeinsam mit seiner Frau die Stiftung «Bill&Melinda Gates Foundation», nachdem er als Microsoft CEO zurücktrat. Mit ihren Investitionen in innovative Projekte in den Bereichen Gesundheit und Bildung wollen die Gates die Ungleichheiten in der Welt reduzieren.

Eine Wette um die Zukunft

In ihrem jährlichen Bericht schliessen sie ihre «grosse Zukunftswette» ab, in der sie vier konkrete Punkte auflisten, die besser sein sollen in der Zukunft. Neben dem medizinischen Aspekt glauben die Gates, dass  Afrika sich selbst ernähren kann, Mobile Banking die Armut reduziert und innovative Software das Lernen revolutionieren wird. Das alles bis 2030.

«Wir unterstützen diese Wette mit unserer Glaubwürdigkeit, unserer Zeit und unserem Geld», schreiben die Gates. «Wir fordern andere auf, uns dabei zu helfen - denn wir sind der Meinung, dass wir den Fortschritt heute mehr als je zuvor beschleunigen und grosse Auswirkungen weltweit erzielen können.» (kra)

Publiziert am 25.02.2016 | Aktualisiert am 25.02.2016
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23 Kommentare
  • stan  laurel 26.02.2016
    Der Computer, der alle menschlichen Funktionen ausführen könnte, muss erst noch erfunden werden. Den wird es auch nie geben, weil der nötige Speicherplatz von zig. Billionen GB gar nie vorhanden sein wird und man die nötigen superintelligenten Mediziner u. Informatiker dazu auch nie finden wird.
    • Marco  Weber 26.02.2016
      Ich glaube da sind Sie etwas gar pesimistisch!
    • hans  meier 26.02.2016
      die gängigen computer bringen ca. 1 Promille, von dem was der computer "mensch" beanspruchen würde, da bin ich mir sogar als nichtmediziner absolut sicher!
  • hans  meier 26.02.2016
    Schauen Sie einmal, was die Mediziner in den letzten 60 Jahren alles als heilbar vorausgesagt haben; was ist davon eingetroffen - überhaupt nichts. So wird es auch die nächsten 100 Jahre bleiben. Nur immer grosses blah, blah vor allem von der Pharmaindustrie!
  • Walter  Liechti 26.02.2016
    Wenn Krebs kein Thema mehr sein sollte, wäre das sehr erfreulich. Allerdings müsste im Falle einer schieren Unsterblichkeit die Geburtenrate massiv gesenkt werden, so bekäme die Menschheit vielleicht nochmals eine Chance...
  • Paul  Rohner aus Bern
    26.02.2016
    Kann ja sein, dass in 30 Jahren der Krebs keine Chancen mehr hat. Wer ist dann vor 60 Jahren an Krebs gestorben. Wenn es in 30 Jahren keine Krebskranken Menschen mehr gibt, wird die Pharma, Kosmetik und Gesundheitsindustrie wohl rechtzeitig dafür besorgt sein, für noch teurere Krankheiten.
  • Thomas  Muster 26.02.2016
    Das grösste "Krebsgeschwür"auf dieser Welt, ist der Mensch selber.Er wuchert und wuchert und breitet sich immer mehr aus.